Vertrauenskrise in Politik, Kabarett und Winterurlaub: Das war „Tirol Live"

Politikwissenschafterin Lore Hayek, Kabarettist Markus Koschuh und Tourismusexperte Hubert Siller waren am Montag zu Gast bei „Tirol Live“.

  • Artikel
  • Video
  • Diskussion

📽️ Video | Die komplette Folge von „Tirol Live" am Montag

Hayek: „Unzufriedenheit wie im Lehrbuch"

Im Mittelpunkt der Sendung von „Tirol Live“ am Montag standen die gesellschaftliche Spaltung, ein humorvoller Jahresrückblick und ein Ausblick auf die Wintersaison.

Das derzeit so schlechte Vertrauen der Bevölkerung in die Politik überrascht Politikwissenschafterin Lore Hayek nicht wirklich. „In Krisenzeiten ist das quasi schon nach Lehrbuch“. „Mit Fortdauer der Krise wurden mehr Fehler gemacht und es gibt eine wachsende Unzufriedenheit“. Die ein oder andere Regierungskrise habe dabei auch nicht geholfen.

„In der Parteienlandschaft wird sich bei der nächsten Nationalratswahl einiges verschieben“, meint die Expertin im Hinblick auf den volatilen Wählermarkt. Mit Neuwahlen 2022 rechnet Hayek im Moment aber nicht. Man wird die Lage in Deutschland mit einer Dreierkoalition jedoch genau beobachten.

📽️ Video | Lore Hayek in „Tirol Live"

Gewinnspiel: Jahresabo für Body & Soul

TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung

Koschuh und „Jahrmarkt der Heiterkeiten“ in Corona-Zeiten

Der Tiroler Kabarettist Markus Koschuh wagte einen humorvollen Rückblick auf die Politik auf Landes- und Bundesebene. Sein schon traditioneller satirischer Jahresrückblick „Jahrmarkt der Heiterkeiten“ soll ab 29. Dezember zuerst in Innsbruck (Treibhaus, weitere Termine 4. bis 7.1.) und am 13. Jänner im Komma in Wörgl auf die Bühne gebracht werden.

Das mit den Veranstaltungsterminen ist in Corona-Zeiten bekanntlich so eine Sache. Der nächste Lockdown lauert möglicherweise gleich ums Eck. „Dann hätte ich das Programm halt für die Galerie oder den Hugo geschrieben“, zeigte sich Koschuh als pandemie-geeicht.

📽️ Video | Markus Koschuh in „Tirol Live"

Siller: „Der Urlauber nimmt schon etwas auf sich"

Einen Ausblick auf die Wintersaison gab Tourismusexperte Hubert Siller vom MCI in Innsbruck. Die Verärgerung unter den Touristikern wegen der seit Montag geltenden Einreiseregeln (2G+, also geimpft oder genesen und PCR-getestet; die Booster-Impfung befreit vom PCR-Test) sei groß, sagte er in „Tirol Live“. Zu einem gewissen Maß hätten sich die Tourismusverantwortlichen jedoch in der Corona-Krise bereits „daran gewöhnt“, denn manchmal sei kein langer Vorlauf möglich, es müsse schnell reagiert werden.

Ein Ende für die Wintersaison sieht Siller jedoch nicht: „Der Urlauber nimmt schon etwas auf sich.“ Allerdings müssten die Urlauber früh genug wissen, was gefordert werde.

📽️ Video | Hubert Siller in „Tirol Live"

🎧 Podcast | „Tirol Live“ zum Nachhören


Kommentieren


Schlagworte