Neue Generation des KIA Sportage: Die Tigernase wittert den Erfolg

Mit der fünften Generation des Sportage greift Kia im Segment der Midzise-SUV an. Der Euro-Koreaner wartet mit tollem Design auf und hat auch technisch kräftig aufgerüstet.

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Optisch unterscheidet sich der Sportage-Nachfolger deutlich vom Vorgänger, technisch ebenso: Erstmals gibt es ihn optional mit einem Plug-in-Hybridantrieb.
© Kia

Von Walter Schrott

München – Bei Kia läuft es wie geschmiert. Obwohl der heimische Pkw-Markt aktuell zweistellig rückwärtsmarschiert, konnte die Marke mit 7622 Neuzulassungen (Jänner bis November) und plus 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zweistellig zulegen. Die Koreamarke, die mit Entwicklungs- und Designzentren in Deutschland und dem Produktionswerk in der Slowakei längst eine europäische geworden ist, zieht dafür alle Register. Ein Topseller ist der Sportage. 700 Neuzulassungen in Österreich (bis Ende Oktober) bedeuten plus 19 Prozent gegenüber 2020. Jetzt steht die fünfte Generation des Kompakt-SUV – wieder wahlweise mit Front- oder Allradantrieb – in den Startlöchern.

Der Newcomer steht auf einer komplett neuen Plattform, legt aber in der erstmals eigens konzipierten Europaversion in den Abmessungen gegenüber nur marginal zu. Im Gegensatz zur deutlich gewachsenen globalen Version. Dennoch ist den Entwicklern das Kunststück gelungen, Platzangebot und Ladekapazität deutlich zu erhöhen. Sportage der Fünfte ist ein absoluter Design-Kracher. Schwarzer Kühlergrill, dezent angedeutete Tigernase als Markenzeichen von Kia, Tagfahrlichter im Bumerang-Look und LED-Scheinwerfer kennzeichnen die markante Frontpartie. Scharfe Linien und komplexe Grafiken ziehen sich über die dynamische Seitenlinie bis hin zum muskulösen Heck samt Dachkantenspoiler. Da passt einfach alles. Und was der Euro-Koreaner außen verspricht, hält er auch innen. Das Cockpit wird dominiert vom digitalen Panorama-Display mit zwei Bildschirmen. In Sachen Konnektivität spielt der Sportage ganz weit vorne mit, die Material- und Verarbeitungsqualität hat gegenüber dem Vorgänger noch einmal deutlich zugelegt. Optik und Haptik beeindrucken, der Wohlfühlfaktor an Bord ist – nicht zuletzt dank des luftigen Raumgefühls und der großzügig geschnittenen Sitze – hoch.

Motorisch bietet Kia ein breites Spektrum an Triebwerken und mit den Hybridversionen auch einige Teilzeitstromer. Zwar gibt es immer noch einen 1.6 Diesel in zwei Leistungsstufen (116 PS und 136 PS mit Mildhybrid), die Hauptrolle aber spielt der 1.6 Benziner. Im Einstiegsmodell leistet der Vierzylinder 150 PS, die beiden Mildhybrid-Versionen mobilisieren 150 und 180 PS. Topmotorisierung ist der Plug-in-Hybrid, der 265 Pferdchen galoppieren lässt. Für die Kraftübertragung sind je nach Modell ein manuelles 6-Gang-Getriebe oder eine 7-Gang-Doppelkupplungsautomatik zuständig. Preislich startet der neue Sportage bei 30.590 Euro (1.6 Benziner, Frontantrieb).Der günstigste Allradler mit 150 PS und Mildhybrid ist ab 43.590 Euro zu haben, am oberen Ende rangiert der GT-Line als Diesel samt 4WD und Mildhybrid ab 54.990 Euro.

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