Ordentlicher Technologieschub für den Nissan Qashqai

In vielerlei Hinsicht konnte das Kompakt-SUV von Nissan gegenüber dem Vorgänger an Vorteilen zulegen: auch die 158-PS-Version.

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Optisch verfeinert gegenüber den vorigen Generationen tritt der Qashqai III auf.
© Höscheler

Wien – Schon in der Vorwoche stellte die TT den Qashqai mit dem 140 PS starken Benzinmotor vor, in dieser Woche ist die etwas stärkere Variante mit 158 PS an der Reihe. Auffällig ist das harmonische Zusammenspiel des 1,3-Liter-Vierzylinder-Turbobenzinmotors mit dem Sechsgang-Handschalter. Hätten wir früher für ein Kompakt-SUV einen Dieselmotor als wesentlichen Vorteil gesehen, vermissen wir den Ölbrenner hier nicht im Mindesten. Denn der Ottomotor ist antrittsstark, zeigt Ausdauer bei hohen Drehzahlen und beherrscht die Kunst der Laufkultur. Auch beim Verbrauch schlägt er nicht über die Stränge, wir bleiben unter sieben Litern Treibstoffkonsum je 100 Kilometer.

Besonders viel getan hat sich beim Qashqai hinsichtlich Fahrkomfort und Innenausstattung. Die Anmutung ist hochwertig, das Digitalisierungsniveau entspricht dem Zeitgeist und es gibt keinen Mangel an technischen Innovationen. Farbbrillanz, Detailreichtum und eine hohe Auflösung zeigt zum Beispiel das großzügig gestaltete, volldigitale Instrumentarium. Dazu stimmig gestaltet sind der zentral montierte Touchscreen und das bunte Head-up-Display (HuD). Zugegeben: Sowohl das großzügige 12,3-Zoll-Instrumenten-Display als auch das HuD sind erst dann an Bord, wenn sich der potenzielle Käufer für das hohe Ausstattungsniveau Tekna entscheidet. Dann muss das Investment aber mindestens 38.780 Euro im Falle des 158-PS-Modells (mit Vorderradantrieb) betragen, dafür gibt es jedoch Voll-LED-Scheinwerfer und eine Vielzahl von Fahrerassistenzsystemen. (hösch)


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