Serientäterin Goggia in Val d'Isere auch Siegerin im Super-G

Die Österreicherinnen fuhren diesmal am Podest vorbei, Tamara Tippler war als beste Siebente. Zum fünften Mal in dieser Saison stand Sofia Goggia ganz oben.

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Die italienische Flagge hat bei Damen-Rennen heuer Hochkonjunktur: Sofia Goggia feierte ihren fünften Saisonsieg.
© GEPA pictures/ Mathias Mandl

Val d'Isere – Sofia Goggia hat ihren fünften Saisonsieg gefeiert. Wie schon in Lake Louise gewann die Italienerin auch in Val d'Isere alle Speedrennen, im Super-G am Sonntag verwies sie die Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+0,33 Sekunden) sowie ihre Landsfrauen Elena Curtoni (+0,51) und Federica Brignone (+0,52) auf die weiteren Ränge. Die Österreicherinnen fuhren diesmal am Podest vorbei, Tamara Tippler war als beste Siebente (+0,92), Cornelia Hütter folgte auf Platz acht (+1,00).

Mikaela Shiffrin konnte sich nach Platz fünf (+0,75) die Gesamtweltcupführung von Goggia nicht zurückholen, geht mit 65 Zählern Rückstand in die Riesentorläufe am Dienstag und Mittwoch in Courchevel. Dort wird dann auch wieder die Titelverteidigerin Petra Vlhova aus der Slowakei mit dabei sein. Für Goggia war es der 16. Weltcupsieg, damit war sie freilich „sehr glücklich", vergaß aber auf die anderen auf dem Podest nicht. „Ich freue mich für Irene, mit ihr bin ich schon als Kind gefahren. Und für Mowinckel ist es ein super Comeback."

📽️ Video | Die Siegfahrt von Sofia Goggia:

Für Tippler war es nach Platz vier in Lake Louise das nächste gute Ergebnis in dieser Disziplin, noch gibt es aber Arbeit. „Der Sturz (in der Abfahrt/Anm.) war suboptimal, aber das gehört dazu, daraus werde ich lernen. Ich will immer schnell fahren und nehme dieses Ergebnis gern mit", meinte die Steirerin, die zwei Ausfälle in Folge zu verkraften hatte. Hütter hatte diverse Blessuren vom Sturz in St. Moritz mitgenommen, war daher „einfach froh", überhaupt am Start gewesen zu sein. „Ich habe Fehler gemacht, den Speed nicht ganz mitgenommen, aber das stimmt mich trotzdem positiv."

Ramona Siebenhofer lag auf Rang zwölf (+1,47), Ariane Rädler auf 13 (+1,48), Elisabeth Reisiniger auf 14 (+1,49) und Christine Scheyer auf 20 (+1,63). Die Abfahrtsdritte Mirjam Puchner wurde nur 21. (+1,66) und merkte an, dass sie sich im Super-G noch nicht so leicht mit der Einschätzung tue. „Es ist ein bisserl ärgerlich. Ich muss die Selbstverständlichkeit wieder finden, einen Aufbau machen und dann wieder Gas geben", kündigte sie an. (APA, TT.com)

Super-G der Damen in Val d'Isere:


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