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Comeback erneut verschoben: Thiem sagte für ATP Cup und Sydney ab

Ob Österreichs Nummer eins beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres, den Australian Open, antreten kann, soll Ende Dezember entschieden werden.

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Dominic Thiem klebt das Pech weiter am Schläger.
© GEPA pictures/ Patrick Steiner

Dubai – Die Pechsträhne bleibt Dominic Thiem erhalten. Österreichs Ex-US-Open-Sieger hat wegen einer in Dubai erlittenen Erkältung überraschend die Heimreise nach Österreich angekündigt und für den Teambewerb ATP Cup sowie für das Turnier in Sydney abgesagt. Zudem lässt der Tennis-Weltranglisten-15. seinen Start bei den am 17. Jänner beginnenden Australian Open in Melbourne offen. "Wir werden Ende Dezember eine finale Entscheidung treffen", so Thiem am Sonntag via sein Management.

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Thiem hatte zuletzt einige Wochen in Dubai trainiert, sich nun aber zu einer Planänderung entschlossen. "Nachdem ich mit meinem Team gesprochen haben, haben wir uns entschlossen, nach Österreich zurückzukehren, anstatt direkt nach Australien zu fliegen. Unglücklicherweise habe ich in Dubai eine Erkältung erwischt (und negativ auf Covid-19 getestet, Anm.) und konnte letzte Woche nicht trainieren", ließ Thiem die Öffentlichkeit wissen.

Keine weitere Verletzung riskieren

"Daher werde ich nicht im nötigen körperlichen Zustand sein, um den ATP Cup sowie in Sydney zu spielen", führte Thiem weiter aus. Er könne nach sechs Monaten ohne Wettkampf nicht "zu früh zurückzukommen und eine weitere Verletzung riskieren".

Alles in allem sei die Zeit in Dubai aber "großartig" gewesen. "Ich habe meine Intensität und das Level meines Trainings erhöht und mein Handgelenk ist bei fast 100 Prozent", erklärte Thiem. Allerdings lässt er aus Sicherheitsgründen hinter seinem Comeback bei den Australian Open noch ein Fragezeichen. "Mein Ziel ist es immer noch, die Australian Open zu spielen, aber wir werden eine finale Entscheidung über meine Teilnahme per Ende Dezember treffen."

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Der insgesamt vierfache Major-Finalist und Ex-Weltranglisten-Dritte hatte nach seiner am 22. Juni beim Rasenturnier auf Mallorca erlittenen Handgelenksverletzung pausieren müssen. Das geplante Comeback beim Schau-Turnier in Abu Dhabi diese Woche hat er kurzfristig abgesagt, weil er sich noch nicht bereit fühlte, auf dem höchsten Level mithalten zu können. Vor allem die mentale Komponente macht ihm bei der Vorhand noch zu schaffen. "Das Schwierigste ist, das aus dem Kopf hinauszubekommen, die Bewegung, wo es passiert ist. Mir ist es zweimal passiert und das ist noch immer sehr präsent im Kopf." Da nützt es nur marginal, dass das Handgelenk nun stärker und beweglicher als je zuvor ist.

Comeback erst auf Sand?

Nach seinem Mediengespräch am Mittwoch hatte Thiem dann wieder aufhorchen lassen, weil er dann via Instagram doch weitere Pläne für Februar bekanntgab, die er bei dem Termin noch nicht hatte preisgeben wollen. Im Februar will er bei den Sandplatz-Turnieren in Buenos Aires und Rio aufschlagen. Aufgrund der neuesten Entwicklungen scheint es nun nicht unmöglich, dass Thiem gleich erst auf Sand in den Circuit zurückkehrt. (APA)


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