Kleinkind verließ im Mühlviertel nächtens das Haus: im Freien erfroren

Tragödie im Mühlviertel: Im Bezirk Urfahr-Umgebung ist ein knapp zweijähriger Bub in der Nacht auf Donnerstag erfroren. Das Kind war unbemerkt abends aus dem Haus gegangen, um seine Eltern zu suchen. Das Babyfon dürfte nicht angeschlagen haben.

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Linz – Ein zwei Jahre altes Kind ist in der Nacht auf Donnerstag in einer kleinen Gemeinde im Bezirk Urfahr-Umgebung alleine aus dem Haus marschiert und offenbar erfroren. Die Kind dürfte nach APA-Informationen auf der Suche nach den Eltern gewesen sein, die in der Zwischenzeit bei Nachbarn waren.

Bei rund minus zehn Grad irrte das Kind nur mit einem Pyjama bekleidet im Freien herum. Die Pressestelle der Polizei hielt sich zu dem Vorfall bedeckt. Allerdings sollen die Eltern am Abend bei Nachbarn gewesen sein. Das Kind war alleine zu Hause, ein Babyfon war im Einsatz, hat aber offenbar nicht angeschlagen. Im Lauf des Abends oder der Nacht dürfte das Kind unbemerkt das Haus verlassen haben – wohl auf der Suche nach den Eltern. Diese bemerkten in den frühen Morgenstunden, dass das Kleinkind nicht da war, und fanden es im Freien. Es war stark unterkühlt, der Notarzt konnte es nicht mehr retten. (APA)

📽️ Video | Kleinkind vor Elternhaus erfroren

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