Kommando zurück: Doch keine Skisprungfans am Bergisel erlaubt

Ursprünglich hätten 4000 Zuschauer zum Tourneespringen kommen dürfen. Daraus wird aufgrund der Verschärfungen der Corona-Maßnahmen durch die Regierung nichts. Auch andere Weltcups in Österreich sind betroffen.

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Das Bergisel-Oval wird beim Tourneespringen Anfang Jänner leer bleiben.
© GEPA pictures/ Christian Walgram

Innsbruck – Die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante und die Sorge vor einer weiteren Corona-Welle Anfang des neuen Jahres haben den ÖSV zu vorausblickenden Maßnahmen veranlasst.

"Angesichts der Verbreitung der Coronavirus-Variante Omikron und den damit einhergehenden gesetzlichen Verschärfungen hat sich der Österreichische Skiverband entschlossen, die anstehenden Weltcupbewerbe in Österreich ohne Zuschauer durchzuführen", teilte der Verband am Donnerstag mit.

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Betroffen sind neben den Vierschanzentournee-Springen in Innsbruck und Bischofshofen, wo ursprünglich jeweils 4000 Fans zugelassen waren, auch die alpinen Ski-Weltcups in Zauchensee und Flachau sowie die Snowboard-Bewerbe in Bad Gastein und auf der Simonhöhe.

Dass die Damen-Skirennen am 28./29. Dezember in Lienz ohne Zuschauer stattfinden müssen, stand schon länger fest.

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Abwarten bei Kitzbühel und Schladming

"Wir bedauern diese Entscheidung für die Fans und Aktiven, wollen aber die Regierung bei ihren Bemühungen bestmöglich unterstützen. Jedenfalls sind wir zuversichtlich, auch alle weiteren Weltcupveranstaltungen in Österreich wie geplant als Sport- und Medien-Events durchführen zu können", so ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober.

Bezüglich der etwas weiter in der Zukunft liegenden Top-Events wie den Hahnenkammrennen in Kitzbühel (21. bis 23.1.) und dem Nachtslalom am 25. Jänner in Schladming wolle man eventuelle neue Verordnungen abwarten. (pim)


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