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Mindestens fünf Tote bei Angriffen in Saudi-Arabien und im Jemen

Die Houthi-Rebellen bekannten sich zu dem Angriff und warnten Saudi-Arabien vor "schmerzhaften" Konsequenzen, falls die von Riad angeführte Allianz ihre "Aggression" gegen den Jemen fortsetzen sollte.

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Zwei Menschen starben bei der Explosion in Jasan.
© SPA / AFP

Sanaa/Riad – Nach einem Rebellen-Angriff auf Saudi-Arabien mit zwei Toten hat die von Riad angeführte Militärkoalition am Samstag einen "groß angelegten Militäreinsatz" gegen die Houthi-Miliz im Jemen angekündigt. Als Reaktion auf den Angriff vom Freitagabend, bei dem nach saudi-arabischen Angaben in der Grenzregion Jasan zwei Menschen getötet worden waren, wurden am Samstag nach Angaben jemenitischer Ärzte bei einem Vergeltungsschlag drei Menschen in der Stadt Ajama getötet.

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Bei dem Angriff auf die saudi-arabische Grenzregion Jasan wurden nach Angaben des Zivilschutzes sieben weitere Menschen verletzt, als ein Geschoß ein Geschäft getroffen habe. Bei den Toten handle es sich um einen Saudi-Araber und einen Jemeniten.

Die Houthi-Rebellen bekannten sich zu dem Angriff und warnten Saudi-Arabien vor "schmerzhaften" Konsequenzen, falls die von Riad angeführte Allianz ihre "Aggression" gegen den Jemen fortsetzen sollte. Die Houthi-Rebellen greifen das benachbarte Saudi-Arabien regelmäßig mit Raketen und Drohnen an, wobei meist Flughäfen und Ölanlagen das Ziel sind. Tote gab es bei diesen Angriffen aber schon seit mehr als drei Jahren nicht mehr.

Zivilisten getötet

Bei den Vergeltungsangriffen der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition auf die Stadt Ajama nordwestlich der jemenitischen Hauptstadt Sanaa wurden nach Angaben der Ärzte drei Zivilisten getötet, darunter eine Frau und ein Kind. Sechs weitere Menschen seien verletzt worden.

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Im Jemen herrscht seit 2015 Krieg zwischen den von Saudi-Arabien und anderen Staaten unterstützten Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansour Hadi und den Houthi-Rebellen, die vom Iran unterstützt werden. Zehntausende Menschen wurden in dem Konflikt bereits getötet, Millionen mussten fliehen. Mehr als 80 Prozent der rund 30 Millionen Einwohner sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Papst Franziskus erinnerte am Samstag in seiner Weihnachtsbotschaft an das Leid der Menschen im Jemen. "Hören wir den Schrei der Kinder aus dem Jemen, wo sich eine ungeheure, von allen vergessene Tragödie seit Jahren in aller Stille abspielt, die jeden Tag Menschenleben fordert", sagte er. (APA/AFP)


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