Zwei Mädchen und ein Mann (46) bei Skiunfällen in Tirol schwer verletzt

Im Skigebiet Penken prallte eine 13-Jährige gegen einen Holzzaun und erlitt schwere Kopfverletzungen, am Hintertuxer Gletscher stieß eine Zwölfjährige gegen einen Wegweiser. Schwer verletzt wurde auch ein 46-Jähriger im Skijuwel Alpbachtal.

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Alle drei Unfallopfer mussten mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden.
© Zeitungsfoto.at

Hintertux, Schwendau – In Schwendau und am Hintertuxer Gletscher im Zillertal haben sich am Nachmittag des Christtags nach Polizeiangaben zwei schwere Skiunfälle ereignet. In beiden Fällen waren die Opfer Mädchen. Sie waren von der Piste abgekommen und gegen ein Hindernis geprallt.

Im Skigebiet Plenken betraf es ein 13 Jahre altes Mädchen aus Rumänien, das auf der schwarzen Piste 12 die Kontrolle über die Skier verlor und gegen einen Holzzaun prallte. Das Kind erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde nach der Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen.

Eine Zwölfjährige aus Deutschland kam am Hintertuxer Gletscher von der roten Piste 1 ab und stieß gegen einen Wegweiser. Auch hier musst das Mädchen schwer verletzt mit dem Hubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen werden.

Schwerverletzter Skifahrer im Alpbachtal

Bereits am Samstagvormittag verunfallte ein 46-jähriger Skifahrer im Gebiet "Skijuwel Alpachtal" im Bereich der Zu- und Abfahrt Hornlift 2000. Er dürfte laut Polizei eine "Kompression" auf der Piste übersehen haben, wodurch er die Kontrolle verlor und heftig stürzte. Nachfolgende Wintersportler leisteten sofort Erste Hilfe. Nach notärztlicher Versorgung musste der schwer verletzte Deutsche ebenfalls mit dem Heli in die Innsbrucker Klinik geflogen werden. (TT.com)

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