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Ein letztes Feuerwerk: HCI bittet Pustertal zum Eiswalzer

Im letzten Match des Jahres will der HC Innsbruck heute (19.15 Uhr) gegen Pustertal noch einmal zünden. Wer in die Halle will, braucht einen zusätzlichen PCR-Test.

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Ein Schluck aus der Pulle und weiter geht es – Nico Feldner und Co. treffen heute auf Pustertal.
© gepa

Von Tobias Waidhofer

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Innsbruck – „Wir waren im ersten Drittel nicht bereit.“ Haie-Headcoach Mitch O’Keefe wusste nach der 0:3-Derbyniederlage in Bozen ganz genau, wo es im Haifischbecken anzusetzen galt. Mit einem Doppelschlag binnen 83 Sekunden hatten Mike Halmo (7.) und Domenico Alberga (9.) den Haien früh den Garaus gemacht. „Wir haben danach zwei Drittel gut gespielt, aber der erste Abschnitt hat uns getötet“, analysierte der Kanadier, der außerdem fordert: „Wir müssen mehr schießen.“

Doch ganz allgemein läuft es seit der leidigen Corona-Pause nicht mehr, seit Anfang Dezember gewann man nur drei von zehn Spielen. In der Tabelle rutschten die Haie vorerst auf Platz neun ab. Wieder einmal scheint den Tirolern rund um die Weihnachtszeit die Luft auszugehen. „Der Kampf um die Play-off-Plätze beginnt jetzt so richtig. Wir müssen mit Feuer und Selbstvertrauen spielen.“ Denn in der Tiwag-Arena steht heute (19.15 Uhr) das nächste Tiroler Duell mit dem HC Pustertal auf dem Programm.

Es ist das letzte Spiel eines bewegten Eishockey-Jahres. Im Gegensatz zum Mittwochabend in der Bozner Eiswelle, wo der Gästesektor verwaist geblieben war, können die Haie wieder auf Unterstützung von den Rängen setzen. Nach den neuen Covid-Bestimmungen dürfen heute 1000 Fans (nur Abo-Besitzer/es gibt keinen Vorverkauf oder eine Abendkassa) in die Halle – ob es aber wirklich so viele werden, scheint fraglich. Denn es gilt 2 G plus, das heißt, dass man zusätzlich zum Impf- bzw. Genesenen-Status einen negativen PCR-Test vorweisen muss. Wie viele dieses Prozedere wirklich über sich ergehen lassen, wird sich heute weisen.

Die Rechtskommission der ICE Hockey League hat indes Tadej Cimzar und Miha Zajc für je zehn Spiele gesperrt und zudem eine Geldstrafe in der Höhe von 3000 Euro ausgesprochen. Sanktioniert wurde das Laibach-Duo wegen rassistischer Gesten gegen VSV-Spieler Derek Joslin, die von Beobachtern als „Affen-Geste“ interpretiert wurde, im Ligaspiel am Dienstag. „Rassistisches Verhalten ist in jeglicher Hinsicht inakzeptabel und nicht tolerierbar“, verlautete die Liga.


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