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Fünf Sektenmitglieder im Südtiroler Ahrntal verhaftet

Die Frauen, die Mitglieder der katholischen Schweizer Sekte "Neuchristen" sein sollen, hätten ihre Kinder zum stundenlangen Beten gezwungen und sie am Schulbesuch gehindert.

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Bozen – Sie sollen zwei Kinder zum stundenlangen Beten gezwungen und sie gleichzeitig daran gehindert haben, in die Schule zu gehen: Im Südtiroler Sand in Taufers wurden fünf Frauen verhaftet, die Mitglieder der katholischen Schweizer Sekte "Neuchristen" sein sollen. Eine der Frauen ist die Mutter der beiden betroffenen Kinder, die jünger als 14 Jahre sind.

Die Sekte der "Neuchristen" folgt einem Mann namens Nikolaus Schneider. Er nennt sich "Schwertbischof". Bozner Staatsanwaltschaft und Carabinieri haben die Ermittlungen aufgrund einer Anzeige eingeleitet, wie "Rai" Bozen berichtete. Die Festgenommenen wurden ins Frauengefängnis von Trient gebracht. Im Laufe der nächsten Tage sollen sie vernommen werden.

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Bei den Verhafteten soll es sich um eine Frau, ihre Tochter, die Tante sowie eine sogenannte Priesterin und deren Tochter handeln. Die Neuchristen sind eine von der römisch-katholischen Kirche getrennte Gemeinschaft und werden als fundamentalistisch orientiert betrachtet. Die Kinder seien nicht physisch, sondern psychisch misshandelt worden. So seien sie etwa auch nachts gezwungen worden, dauernd zu beten. (APA)


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