Großbrand in Innsbruck: Polizei geht von Fahrlässigkeit aus

Der Großbrand in einem Wohnhaus in der Innsbrucker Innenstadt am vergangenen Mittwochnachmittag ist "mit hoher Wahrscheinlichkeit" durch Fahrlässigkeit entstanden.

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Die Flammen breiteten sich über die Fassade zum Dachstuhl aus.
© Zeitungsfoto.at

Innsbruck – Das Landeskriminalamt (LKA) geht davon aus, dass der Großbrand in einem Wohnhaus in der Innsbrucker Innenstadt am vergangenen Mittwochnachmittag "mit hoher Wahrscheinlichkeit" durch Fahrlässigkeit entstanden ist. Gegen Brandstiftung spreche vor allem der Zeitpunkt, sagte ein LKA-Ermittler. Gesichert sei mittlerweile, dass das Feuer im Müllraum entstanden ist und sich dann über die Fassade bis zum Dachgeschoß ausbreitete. Die Ermittlungen waren noch im Gange.

So würden derzeit etwa Bewohner befragt und eventuelle Auffälligkeiten abgeklärt, hieß es. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sei es "sehr naheliegend", dass der Brand durch "unsachgemäße Entsorgung" entstanden, und eine "Zündquelle" versehentlich in den Abfallresten gelandet war, so der Ermittler. Die Ausbreitung des Feuers und "Verfrachtung bis ins Dachgeschoß" dürfte durch bauliche Voraussetzungen begünstigt worden sein.

Verletzt wurde niemand, der Brand dürfte jedoch laut Sachverständigen einen Schaden in der Höhe von mehreren Millionen Euro gefordert haben. Zehn Wohneinheiten waren nicht mehr bewohnbar, 19 Personen vom Brand betroffen. (TT.com, APA)

📽️ Video (vom 29.12.) | Großeinsatz bei Brand in Innsbrucker Innenstadt

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