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Causa HG Lab Truck: Kein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gab bekannt, dass sich der Anfangsverdacht des schweren Betruges rund um die PCR-Tests in Tirol nicht bestätigt hat.

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Die Causa HG Lab Truck ist mit der Einstellung des Verfahrens aber nicht abgeschlossen.
© Lab Truck

Innsbruck – In der Causa HG Lab Truck wird es kein Ermittlungsverfahren geben. Der Anfangsverdacht des schweren Betrugs habe sich nicht ergeben, berichtet der ORF Tirol unter Berufung auf die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA).

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Die WKStA wurde auf den Plan gerufen, nachdem die HG Lab Truck – eine Tochterfirma der HG Pharma von Ex-Geschäftsführer Ralf Herwig – verdächtigt wurde, dass sie PCR-Tests "nicht sach- und fachgerecht durchgeführt hätte bzw. zur Durchführung solcher Tests nicht qualifiziert und berechtigt gewesen sei". Die WKStA war in der Causa HG Lab Truck zuständig, weil es möglicherweise um ein Vermögensdelikt mit einem Schaden von über fünf Millionen Euro ging.

In den vergangenen Monaten gab es jede Menge Aufregung um die HG Lab Truck. Von 25. September 2020 bis 30. Juni 2021 hat das Unternehmen für das Land Tirol die Auswertungen der PCR-Testungen vorgenommen. Ab Mitte Mai hatte dann die Virologie der Medizinischen Universität Innsbruck die Verantwortung dafür, schließlich war Firmengründer Ralph Herwig in einige Verfahren verstrickt. Außerdem prüfte die Staatsanwaltschaft, ob Lab Truck unter Ralph Herwig überhaupt die rechtlichen Voraussetzungen für die Testauswertungen erfüllt hat.

Wie aus einer Anfragebeantwortung von Gesundheitslandesrätin Annette Leja (VP) an Liste-Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider im vergangenen November hervorging, zahlte das Land Tirol bisher 15,8 Millionen Euro an Lab Truck. (TT.com)

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