Derby-Sieg über Zell am See sorgt für neuen Schwung bei Kitzbüheler Adlern

Nach schwierigen Wochen durften die Adler wieder einmal jubeln – und das gegen einen speziellen Gegner.

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Lettischer Jubel im Derby: Raivo Freidenfelds und Ricards Purins wussten gegen Zell am See zu überzeugen.
© alpinguin

Von Tobias Waidhofer

Kitzbühel – Ja, es waren nur drei Punkte. Und ja, der Erfolg gegen Zell am See war nach fünf Niederlagen in Folge erst der zweite Sieg im Monat Dezember. Trotzdem versprühten die knapp 500 Fans im Kitzbüheler Sportpark – mehr ließ die Covid-Verordnung nicht zu – Euphorie. Denn ein Derbysieg ist immer etwas Besonderes – vor allem bei so einem spektakulären Spielverlauf wie am Sonntag:

4:1 führten die Gamsstädter nach 33 Minuten bereits, um zwischen der 35. und 43. Minute binnen acht Zeigerumdrehungen den Ausgleich zu kassieren. Doch entgegen dem Spielverlauf trafen die Kitzbüheler drei weitere Male – damit war der zweite Derbysieg der Saison gegen die Eisbären perfekt.

„Das war ein hart umkämpftes Spiel und wir haben immer an uns geglaubt, auch nach dem 4:4“, freute sich auch Benny Wohlfahrt, der natürlich auch dem überragenden Letten Raivo Freidenfelds (2 Tore, 3 Assists) lobend übers Haupt strich. „Unsere Chancenverwertung war heute der springende Punkt“, ergänzte der Kärntner, der nun mit den Adlern Kurs auf Sterzing nimmt. Denn die Broncos gastieren am Dreikönigstag (6. Jänner/19.30 Uhr) als nächster Gegner in der Gamsstadt. „Wir müssen schauen, dass wir ein paar Siege in Folge einfahren.“ Denn man will auch in der Tabelle – aktuell Platz 14/wie in der ICE Hockey League gilt der Punkteschnitt – wieder nach oben klettern.


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