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Lockdown für Ungeimpfte: Polizei setzt auf „Kontrolldruck“

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Die Kontrollen des Covid-Impfstatus gehören für die Polizisten mittlerweile zum Alltag.
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Wien – Seit 15. November gilt in Österreich der Lockdown für Ungeimpfte. Für die Polizei bedeutet das eine Menge Arbeit. Das zeigt eine Statistik, die das Innenministerium gestern veröffentlicht hat: Die Beamtinnen und Beamten haben in diesen eineinhalb Monaten fast 1,4 Millionen Kontrollen durchgeführt. Das entspricht 28.000 Kontrollen pro Tag. Bis 1. Jänner haben die Polizisten 10.851 Anzeigen wegen Verstößen gegen den Lockdown erstattet. 91 Personen wurden mit gefälschten Impfzertifikaten erwischt.

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Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) kündigt an, diese Strategie fortzusetzen: „In Anbetracht der neuen Virus-Variante Omikron werden wir den Kontrolldruck in nächster Zeit aufrechterhalten“, heißt es in einer Aussendung. Weiterhin sind auch Schwerpunktaktionen geplant.

Die Zahlen für Tirol liegen über dem österreichischen Durchschnitt. Exakt 175.042 Kontrollen wurden hier verzeichnet, 1338-mal wurde Anzeige erstattet. In absoluten Zahlen erreichen Niederösterreich (291.488) und Oberösterreich (213.667) die höchsten Werte. In Wien waren es bis 1. Jänner rund 162.000 Kontrollen.

Kontrolliert wird auch an den Grenzen, verstärkt seit der Verschärfung der Bestimmungen am 20. Dezember: Knapp 800.000 Personen wurden überprüft. 4278 durften nicht einreisen. (TT)


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