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Causa HG Lab Truck: WKStA leitet kein Ermittlungsverfahren ein

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Es gibt gegen Ralf Herwig keinen Anfangsverdacht und deshalb kein Verfahren.
© Land Tirol/Berger

Innsbruck – Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat entschieden, in der Tiroler Causa HG Lab Truck kein Ermittlungsverfahren einzuleiten. Es wurde geprüft, ob hinsichtlich der Durchführung von PCR-Tests in Tirol schwerer Betrug vorliegt. Es werde nun aber nicht ermittelt, nachdem sich kein Anfangsverdacht ergeben habe, hieß es.

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Die WKStA wurde auf den Plan gerufen, nachdem die HG Lab Truck – eine Tochterfirma der HG Pharma von Ex-Geschäftsführer Ralf Herwig – verdächtigt wurde, dass sie PCR-Tests „nicht sach- und fachgerecht durchgeführt hätte bzw. zur Durchführung solcher Tests nicht qualifiziert und berechtigt gewesen sei“.

Die HG Lab Truck führte von Ende September 2020 bis Juni 2021 einen Großteil der PCR-Tests in Tirol durch – eine Ausschreibung dafür war aber nicht erfolgt. Die Landtagsparteien beauftragten daraufhin den Landesrechnungshof mit einer Prüfung, ein Ergebnis ist noch ausständig.

Die Oppositionsparteien FPÖ, Liste Fritz und NEOS verwiesen gestern auf die ausständige Prüfung des Landesrechnungshofs. „Die Liste der Verfehlungen und fragwürdigen Entscheidungen ist dennoch lang. Gerade deshalb war es notwendig, den Landesrechnungshof mit der Causa zu beauftragen. Dieser ist ein Garant für objektive und schonungslose Aufklärung. So wie mein Vertrauen in die WKStA sehr groß ist, kann man sich darauf verlassen, dass der Landesrechnungshof rasch für lückenlose Aufklärung sorgt,“ betont NEOS-Klubchef Dominik Oberhofer. (TT)

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