Seat und Cupra: Das erfolgreiche Jahr 2021 der Spanier

Das Duo Seat und Cupra hat das schwierige Jahr 2021 gut gemeistert – auch die Zukunftsaussichten sind durchwegs positiv.

  • Artikel
  • Diskussion
Mit dem Born hat Cupra das erste vollelektrische Modell der Marke auf den Markt gebracht.
© Cupra

Wien – Covid-Lockdowns, steigende Rohstoffpreise, Halbleiter-Lieferkrise – das Jahr 2021 war auch für die Autobranche alles andere als einfach. Dazu kommt die Spannungssituation der zwar politisch, aber nicht von der Kundenmehrheit gewollten E-Mobilität. Auch die meisten Hersteller sind hier zwiegespalten – Geld verdienen sie vor allem mit den konventionellen Antrieben, müssen dabei aber auf ihre CO2-Bilanz achten. Der täte jedes verkaufte Akku-Auto zwar gut, wirtschaftlich rentabel ist es derzeit aber nicht: Die von den Importeuren zugeschossenen und soeben auch für das kommende Jahr vereinbarten Förderungen sind meist höher als die Gewinn-Marge. Porsche-Austria-Geschäftsführer und Chef von Seat/Cupra-Österreich Wolfgang Wurm kann dennoch auf ein gutes Jahr zurückblicken: Seine Marken haben mit insgesamt 7,3 Prozent Marktanteil gegenüber dem von der Epidemie noch stärker betroffenen Vorjahr wieder etwas zugelegt.

Das rot-weiß-rote Ergebnis von Seat und Cupra kann sich auch international sehen lassen: Nach dem spanischen Heimmarkt ist der österreichische der mit dem höchsten Prozentanteil. Das katalanische Duo ist damit hierzulande etwa um die Hälfte erfolgreicher als selbst bei den portugiesischen Nachbarn. Die Gründe dafür sind leicht erklärbar: Der mediterrane Style kommt traditionell gut an in der Alpenrepublik – Seat hat hier die Lücke der Italiener mit dem gelungenen Mix aus lässigem Design und zuverlässiger VW-Technik gut gefüllt. Dazu kommt eine solide Modellpolitik und schließlich der Sprung ins sportliche Fach, das inzwischen unter dem eigenen Markennamen Cupra firmiert. Als Details stechen Alter und Geschlecht der Käufer aus der Statistik heraus: Die Seat- und Cupra-Kunden sind in Österreich mit durchschnittlich 49 Jahren deutlich jünger als der Marktschnitt, und 55 Prozent davon sind Frauen. (pabs)

Jetzt einen von vier Skiurlauben gewinnen

TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung


Kommentieren


Schlagworte