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Felswand stürzt in Brasilien auf Touristenboote: Mindestens sieben Tote

Eine Felswand löste sich bei dem beliebten Touristenspot und stürzte direkt auf zwei darunter liegende Boote. Derzeit werden offenbar noch drei Menschen vermisst.

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Die malerische Bucht ist bei Touristen sehr beliebt.
© Handout / Minas Gerais Fire Department / AFP

Brasilia – Beim Herabstürzen einer Felswand auf Boote mit Touristen auf einem See im Südosten Brasiliens sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Drei Personen galten noch als vermisst, wie brasilianische Medien unter Berufung auf die Feuerwehr des Bundesstaates Minas Gerais am Samstagabend (Ortszeit) berichteten. Die Behörden berichteten von 32 Verletzen, von denen aber viele das Spital wieder verlassen konnten.

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Ein Video zeigte den Moment, in dem sich ein großer Teil eines Felsen löste und auf die davor auf dem Lago de Furnas in Capitólio treibenden Touristen-Boote kippte. Nach Angaben der Feuerwehr wurden zwei Boote getroffen und gingen unter.

Demnach wurden Taucher zu dem rund 400 Kilometer nördlich der Millionen-Metropole São Paulo gelegenen See geschickt, dessen Canyons ein beliebtes Ausflugsziel in der Region sind. Der großflächige Furnas-See ist auch als "Meer von Minas" bekannt.

"Wir erleben in unserem Bundesstaat heute eine Tragödie, ausgelöst von den schweren Regenfällen, durch die sich eine Felswand am Furnas-See in Capitólio löste", schrieb der Gouverneur von Minas Gerais, Romeu Zema, auf Twitter.

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In dem Bundesstaat hatte es zuletzt wie im angrenzenden Bahia teilweise heftig geregnet. Die brasilianische Marine, die sich auch an der Rettungsaktion beteiligte, kündigte an, eine Untersuchung einzuleiten, um die Ursachen für das Unglück zu ermitteln. (APA/dpa/Reuters)


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