Plus

Messenger-Dienst Telegram: Wo der Hass zu Hause ist

Verschwörungstheoretiker, Impfgegner und Rechtsextreme nützen Telegram, um ihren Gewaltfantasien freien Lauf zu lassen. Die Radikalisierung zu stoppen, ist eine Mammutaufgabe, machtlos ist der Staat aber nicht.

  • Artikel
  • Diskussion (2)
Telegram reguliert seine Kanäle nicht, bis auf IS-Propaganda und Kinderpornographie werden alle Inhalte geduldet ...
© imago images/imagebroker

Von Anna Haselwanter

Innsbruck, Berlin – Zwischen Plänen für das Abendessen liegen ein paar Morddrohungen; zwischen Verabredungen zum Kaffee verbreiten sich Fake News; zwischen unbedenklichen Chats unter Freunden organisieren sich Rechtsextreme und Verschwörungstheoretiker. Telegram „moderiert nicht und kooperiert nicht“, erklärt Matthias C. Kettemann, Plattformforscher an der Uni Innsbruck, die Strategie des Kommunikationsdienstes. Und das hat Erfolg.


Kommentieren


Schlagworte