Sozialsprengel Söllandl bezog ein neues Zuhause in Scheffau

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Leila Wagner und Josef Zott (Sozial- und Gesundheitssprengel Söllandl) übernehmen von Vize-BM Wolfgang Knabl den Schlüssel.
© Gmedia

Scheffau a. W. K. – Seit Kurzem ist in Scheffau „betreutes Wohnen“ möglich. Das Großprojekt der Verbandsgemeinden Ellmau, Going und Scheffau kam damit zu einem erfolgreichen Abschluss. In dem an das nebenstehende Pflegeheim optisch angepassten Gebäude sind sechs Garçonnièren und 19 Zweizimmerwohnungen untergebracht. Zwei vollmöblierte Wohnungen stehen für soziale Härtefälle jederzeit zum Bezug bereit.

Im Top Nummer 1 ist der Sozial- und Gesundheitssprengel Söllandl eingezogen. Nach über 20 Jahren in der alten Söller Musikschule fand die Sozialeinrichtung die neue Heimat: 150 m² als Basis für die Pflege der Klienten der vier Sprengelgemeinden Ellmau, Going, Scheffau und Söll. Gleichzeitig ist der Sozial- und Gesundheitssprengel die perfekte Ergänzung zum betreuten Wohnen.

„Bereits bei der Neuplanung des nebenstehenden Pflegeheims vor inzwischen fünf Jahren gab es Überlegungen, in unmittelbarer Nähe betreutes Wohnen anzubieten. Uns war damals schon klar, dass der Bedarf dafür gegeben ist und weiter steigen wird“, sagt Wolfgang Knabl, Obmann des Gemeindeverbands und Vizebürgermeister von Söll.

Durch Übergabe des Projektes an den Bauträger GHS-Wohnbau und Umsetzung auf Baurechtsbasis wurde die Finanzierung und anschließende Vermietung ausgelagert. Die Kosten belaufen sich auf rund 4,1 Mio. Euro, wobei etwa 2,8 Mio. unter den geförderten Wohnbau fallen. Fini Feiersinger war eine der Ersten, die eine Einheit für betreutes Wohnen bezog. Für die Ellmauerin ein besonderer Moment. „Bis jetzt wohnte ich in einem Gemeindehaus, das abgerissen wird. Umso mehr freue ich mich auf meine neue Heimat hier in Scheffau.“ (TT, wo)

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