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Eishockey-Krisentreffen wegen Corona: Debatte um das Olympia-Turnier

Am 9. Februar soll das olympische Eishockey-Turnier der Männer in Peking starten. Angesichts der weltweiten Corona-Lage werden Stimmen laut, die Teamsportart in diesem Jahr aus dem olympischen Programm zu nehmen. Am Donnerstag kommt es zu einer Krisensitzung.

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Inzwischen wird ernsthaft über die Absage des olympischen Eishockey-Turniers diksutiert.
© WANG ZHAO

Peking - Der Druck steigt, die Unruhe wächst. Einen Monat vor dem geplanten Start in Peking gerät das olympische Eishockey-Turnier mehr und mehr in den Fokus. Die Verunsicherung in den nationalen Verbänden und Ligen angesichts der prekären Corona-Lage ist inzwischen so groß, dass ernsthaft über eine Absage diskutiert wird. Am Donnerstag treffen sich die Spitze des Weltverbandes IIHF mit den nationalen Verbänden und Ligen-Vertretern, um die aktuellen Probleme zu erörtern.

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Stand jetzt ist eine Absage (noch) unwahrscheinlich. Immerhin könnte dies in letzter Konsequenz nur das IOC entscheiden, doch völlig ausgeschlossen ist es eben auch nicht mehr. "Die Situation kann sich täglich ändern, das ist die Gefahr", sagte Franz Reindl als Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes der Deutschen Presse-Agentur und spricht von einem "dynamischen Prozess".

Krisensitzung am Donnerstag

Reindl ist auch Mitglied des sogenannten Councils, dem Exekutivorgan des Weltverbandes IIHF, und kennt die Sorgen in den Verbänden. Die sind so groß, dass es am Donnerstag zu einer Art Krisensitzung kommt. Bei dem turnusmäßigen Treffen der IIHF-Spitze mit den nationalen Verbänden und Ligen-Vertretern in Zürich soll diesmal auch das Für und Wider des Olympia-Turniers erörtert werden.

Weltweit steigen die Corona-Fallzahlen. Doch in den Team-Sportarten, noch dazu in denen, die in Hallen ausgetragen werden, ist die Situation angespannter als in den Einzelsportarten. Nachdem in der nordamerikanischen Profiliga NHL immer mehr Teams in Quarantäne mussten und der Spielbetrieb teilweise außer Kraft gesetzt wurde, zogen die NHL-Mannschaften bereits die Zusage zurück, ihre Spieler freizugeben. Nur: Auch in anderen Ligen sieht es nicht anders aus.

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Zudem wurde gerade erst die U20-WM in Kanada wegen etlicher Coronafälle und wohl auch einer löchrigen Blase abgebrochen. Die Coronabedingungen in China sind deutlich strenger, doch Bedenken bleiben. "Es sind schon noch Fragen zu klären. Was passiert zum Beispiel, wenn sich Spieler vor Ort oder bei der Rückreise infizieren?", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. Am 9. Februar soll das olympische Eishockey-Turnier der Männer in Peking starten. (APA/dpa)


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