Entgeltliche Einschaltung

Afghanin durfte nicht nach Österreich: Deutschland nahm Forscherin auf

Die 25-jährige Astronomin Amena Karimyan wartete in Pakistan trotz Zusage vergeblich auf ein österreichisches Visum. Nun wurde sie laut SOS Mitmensch in Deutschland aufgenommen.

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Die afghanische Forscherin und Frauenrechtsaktivistin Amena Karimyan wartete vergeblich auf das versprochene Visum.
© karimyan

Wien – Die afghanische Astronomin Amena Karimyan, die unter prekären Umständen in Pakistan auf ein österreichisches Visum gewartet hatte, ist laut SOS Mitmensch von Deutschland aufgenommen worden. Durch öffentlichen Appelle und Medienberichte sei das deutsche Außenministerium auf den Fall aufmerksam geworden und habe der 25-Jährigen binnen weniger Tage ein Visum ausgestellt. Sie sei dann sofort nach Deutschland geflogen worden, teilte die Menschenrechtsorganisation am Montag mit.

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Wie die Hilfsorganisation Mitte Dezember des Vorjahres berichtete, soll der Forscherin trotz einer schriftlichen Visumszusage der österreichischen Botschaft in Islamabad ein Visum verweigert worden sein. Insgesamt musste Karimyan laut SOS Mitmensch rund vier Monate in Pakistan um ihre Sicherheit bangen. Die österreichische Bundesregierung will möglichst keine weiteren Flüchtlinge aus Afghanistan aufnehmen. (APA)

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