Obduktion von Bob Saget: Keine Hinweise auf Drogen oder Verbrechen
Los Angeles – Eine Autopsie nach dem Tod des US-Schauspielers und Komikers Bob Saget hat zunächst keine Hinweise auf Drogenkonsum oder ein Verbrechen ergeben. Das teilte das Büro der Rechtsmedizin vom Bezirk Orange County im Bundesstaat Florida am Montagabend (Ortszeit) mit. Die Veröffentlichung eines vollständigen Autopsieberichts stand zunächst aus. Die Todesursache werde weiter untersucht, hieß es in der Mitteilung. Dies könne etwa zehn bis zwölf Wochen dauern.
Mittlerweile hat die Polizei neue Details zu dem unerwarteten Tod des US-Comedians veröffentlicht. Zu dem Zeitpunkt, als sich ein Mitarbeiter des Sicherheitsteams Zutritt zu Sagets Hotelzimmer verschaffte, hätte dieser eigentlich gerade auschecken sollen, sei für Freunde und Familie aber nicht erreichbar gewesen, berichtet das Magazin People unter Berufung auf Polizeidokumente.
Der Mitarbeiter habe „mehrmals geklopft", aber „keine Antwort erhalten", heißt es in dem Bericht. Man habe Saget in Rückenlage auf seinem Bett liegend gefunden, mit seinem linken Arm über der Brust und dem rechten auf dem Bett. Der Sicherheitsbeamte habe Puls und Atmung gecheckt, aber keinen erkannt. Es seien keine Zeichen von Traumata oder Fremdeinwirkungen zu erkennen gewesen.
Saget, der für seine Rolle des Vaters Danny in der Hit-Sitcom „Full House" bekannt war, war am Sonntag tot in einem Hotelzimmer in Orlando von Beamten entdeckt worden. Der Stand-up-Komiker war in Florida auf einer Bühnentour unterwegs. Die Tour quer durch die USA sollte bis Juni andauern. Saget wurde nur 65 Jahre alt. (APA/dpa)
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