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Italienischer Wolf von Tirol nach Bayern abgewandert, Luchs im Ötztal gesichtet

Große Beutegreifer bewegen sich durch Tirol. Ein Wolf, der zunächst im Ötztal und im Oberinntal nachgewiesen wurde, befindet sich nun in Bayern. Währenddessen wurde im Ötztal ein Luchs von einer Wildkamera fotografiert.

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Eine Wildtierkamera lichtete in Umhausen kurz nach dem Dreikönigstag einen Luchs ab.
© Privat

Innsbruck – Ein Wolf aus der italienischen Population, der vergangenes Jahr bereits in Umhausen und in Oberhofen anhand eines Rotwildrisses sowie einer Losung nachgewiesen wurde, hält sich jetzt in Bayern auf. Das haben die Ergebnisse der Untersuchung zur Bestimmung des Wolfes sowie der Datenabgleich mit den bayrischen Behörden ergeben. Das teilte das Land Tirol in einer Aussendung mit.

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In Erl wurde Ende vergangenen Jahres bei der amtstierärztlichen Untersuchung eines Schafs die DNA eines Wolfs aus der italienischen Population nachgewiesen. Ob dieser Riss ebenfalls jenem Wolf zuzuordnen ist, der sich zuvor im Ötztal und im Oberinntal aufgehalten hat, steht noch nicht fest. Hier muss noch das Ergebnis der Genotypisierung abgewartet werden.

Aber: Fast zur selben Zeit war dieser Wolf, der in Deutschland die Bezeichnung GW2425m trägt, schon in Bayern unterwegs. Seine DNA wurde bei Wildrissen im Landkreis Rosenheim und im Berchtesgadener Land nachgewiesen und er somit identifiziert.

Bei einem ebenfalls Mitte Dezember in Erl tot aufgefundenen Reh wurde hingegen keine DNA eines großen Beutegreifers nachgewiesen. Dies gilt auch für ein Mitte Dezember untersuchtes Reh in Schmirn.

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Luchs im Ötztal fotografiert

Bei einer Mitte Dezember begutachteten toten Gams im Gemeindegebiet von Längenfeld wurde durch eine DNA-Analyse ein Luchs nachgewiesen. Kurz nach Dreikönig diesen Jahres wurde im Gemeindegebiet von Umhausen zudem ein Luchs von einer Wildkamera fotografiert.

📽️ Video | Aufnahmen der Wildkamera:

In der Zeit um den Jahreswechsel wurden von einigen Wildtieren und verdächtigen Losungen weitere Proben genommen und zur genetischen Untersuchung geschickt. Die Ergebnisse sind noch ausständig. (TT.com/mts)


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