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Tiroler Kombinierer Lamparter feierte in Klingenthal zweiten Weltcupsieg

In Abwesenheit von Weltcup-Dominator Jarl Magnus Riiber nutzte der Tiroler Johannes Lamparter die Gunst der Stunde und feierte seinen zweiten Weltcupsieg. In der Entscheidung lief der Doppel-Weltmeister von Rang drei nach dem Springen noch auf Platz eins.

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Johannes Lamparter jubelte über seinen zweiten Weltcuperfolg innerhalb einer Woche.
© Hendrik Schmidt

Klingenthal – Johannes Lamparter hat am Samstag, eine Woche nach seiner Sieg-Premiere in Val di Fiemme, seinen zweiten Weltcupsieg in der Nordischen Kombination gefeiert. Der Doppel-Weltmeister gewann in Klingenthal nach Rang drei im Springen nach 25:18,5 Minuten in der 10-km-Loipe 0,3 Sekunden vor dem Esten Kristjan Ilves und 0,7 vor Ryota Yamamoto. Franz-Josef Rehrl und Mario Seidl sorgten mit den Plätzen sieben und acht für weitere Top-Ten-Plätze für den ÖSV.

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"Ich bin überglücklich, dass ich das Rennen jetzt gewonnen habe. Ich habe echt einen super Sprung hinlegen können, hab nach gestern noch ein bisserl was umgestellt", konstatierte Lamparter nach seinem Erfolg. "Es war ein perfektes Rennen, ich habe dann einfach in der letzten Kurve geschaut, dass ich vorne bin. Ich habe gewusst, dass es dann sehr schwer ist, dass man dann noch vorbeikommt", erklärte er zum spannenden Finish des Bewerbes.

📽️ Video | Die Highlights vom Lamparter-Sieg:

Lamparter freut sich nun auf das zweite Einzel-Rennen in Klingenthal. "Ich werde versuchen, noch ein paar weite Flüge auszupacken, dann haben wir ein bisserl Zeit zum Regenerieren bis zum Heim-Weltcup in Seefeld." Und natürlich will er dann endgültig und erstmals das Gelbe Trikot einheimsen, was in Anbetracht des in Deutschland fehlenden Noch-Gesamtleaders Jarl Magnus Riiber aus Norwegen nur einen einzigen Punkt erfordert. Bei Punktegleichheit (je 700 Punkte) zählen die Einzelsiege und da hat Riiber in allen sieben Bewerben, in denen er angetreten ist, gewonnen, darum blieb Lamparter vorerst noch Zweiter.

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Happy waren auch Franz-Josef Rehrl und Mario Seidl. Vor allem Rehrl, für den es nach überstandener Corona-Erkrankung auch noch um eine Qualifikation für die Olympischen Spiele in Peking geht, atmete hörbar durch. "Ich bin sehr erleichtert, muss ich sagen. Ich war vor dem Rennen richtig nervös. Ich wollte echt zeigen, dass ich noch Langlaufen kann. Jetzt bin ich Siebenter geworden, da ist mir heute ein Stein vom Herzen gefallen."

📊 Nordische Kombination in Klingenthal

  • Endstand: 1. Johannes Lamparter (AUT) 25:18,5 Minuten - 2. Kristjan Ilves (EST) +0,3 Sek. - 3. Ryota Yamamoto (JPN) +0,7. Weiter: 7. Franz-Josef Rehrl +32,6 - 8. Mario Seidl +33,9 - 14. Lukas Greiderer +1:20,8 Min. - 21. Philipp Orter +2:20,1 - 23. Thomas Jöbstl +2:32,4 - 30. Lukas Klapfer (alle AUT) +2:48,5
  • Weltcup-Gesamt (11 von 22): 1. Riiber 700 * - 2. Lamparter 700 - 3. Vinzenz Geiger (GER) 550. Weiter: 9. Seidl 313 - 18. Greiderer 208 - 20. Martin Fritz 159 - 23. Stefan Rettenegger (beide AUT) 93 - 28. Rehrl 66
  • * = aufgrund von mehr Einzelsiegen noch im Gelben Trikot (in Klingenthal nicht am Start)

Über einen "lässigen Wettkampf endlich wieder mit Zuschauern", freute sich Seidl. "Mannschaftlich haben wir eine super Leistung zeigen können. Das stimmt mich sehr positiv." Das sah auch ÖSV-Cheftrainer Christoph Eugen so: "Drei in den Top Ten mit einem Sieg, da bin ich natürlich zufrieden." Für den teamältesten Lukas Klapfer wird es mit der Olympia-Qualifikation nun schon schwierig, er wurde am Samstag nur 30., Lukas Greiderer belegte als drittbester ÖSV-Mann Rang 14.

Am Sonntag (11.30 bzw. 15.30 Uhr) steht ein weiterer Einzelbewerb auf dem Programm. Dann steht nach der Planica-Absage erst wieder das Seefeld-Triple auf dem Programm (27. bis. 30. Jänner). Dazwischen erfolgt die Olympia-Nominierung. (APA, TT.com)


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