Politik am Sonntag

Landesbauernrat verschoben, in Pfarren wird ohne Wahlkampf gewählt

Die Pfarrgemeinderäte fordern mehr Mitbestimmung, am 20. März wird in den Pfarren gewählt.
© Diözese Innsbruck

Der Landesbauernrat steht derzeit unter keinem guten Stern – er muss neuerlich verschoben werden. War es der 4. Lockdown im Dezember, so türmt sich jetzt die Omikron-Welle auf. Der 29. Jänner war nicht zu halten, der nächste Anlauf erfolgt am 12. März. Im Mittelpunkt steht dabei die Wahl des Bauernbundobmanns, für diese wurde erneut der amtierende Obmann und Agrarreferent LHStv. Josef Geisler vorgeschlagen. Gewählt werden auch seine drei Stellvertreter, mit der Imster Bezirksbäuerin Andrea Lechleitner soll erstmals eine Frau in diese Funktion gewählt werden. Thomas Schweigl und Elmar Monz stellen sich als Geisler-Vizes ebenfalls der Wiederwahl.

Bleibt Schöpf Bürgermeister, dürfte er wohl auch Gemeinde-Präsident bleiben.
© Falk

Apropos Wahl: Mit seiner Ankündigung, neuerlich für das Amt des Bürgermeisters von Sölden zu kandidieren, stellt Ernst Schöpf auch die Weichen im Tiroler Gemeindeverband. Sollte Schöpf am 27. Februar wiedergewählt werden, dürfte er wohl für eine weitere Periode als Präsident des Tiroler Gemeindeverbands zur Verfügung stehen. Dort ist er unumstritten, als möglicher Nachfolger wird der Telfer Bürgermeister Christian Härting genannt.

Und noch eine Wahl wird im Frühjahr geschlagen: die Pfarrgemeinderatswahl am 20. März. Etwa 3000 Menschen engagieren sich in den 267 Pfarrgemeinderatsgremien der Diözese Innsbruck. Das Stimmungsbild vor der Wahl ist eindeutig, wie eine am Freitag präsentierte Umfrage zeigt: Für den Pfarrgemeinderat benötige es mehr Leitungs- und Entscheidungskompetenz, fordern die PfarrgemeinderätInnen. (pn)