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Bereit zum Jobwechsel: Viele Österreicher prüfen ihre Arbeitssituation

Viele Österreicher und Österreicherinnen können sich einen Jobwechsel vorstellen. Laut einer Forsa-Studie sind 46 Prozent offen für einen neuen Arbeitsplatz oder bereits auf Suche danach.

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Ein knappes Viertel der Erwerbstätigen in Österreich hat seit Ausbruch der Corona-Pandemie bereits den Arbeitsplatz gewechselt.
© imago images/Popov

Wien – Unverändert hoch ist die Bereitschaft der Österreicher, sich nach einer neuen Arbeit umzusehen. Beinahe die Hälfte (46 Prozent) der befragten Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmer zeigten sich 2021 offen für einen Jobwechsel oder hat bereits entsprechende Schritte in die Wege geleitet. Das geht aus einer Studie mit 510 Befragten des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Karrierenetzwerks XING hervor.

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Seit Beginn der Corona-Pandemie hätten 23 Prozent der Erwerbstätigen in Österreich ihren Job gewechselt, heißt es in der Studie. Dabei spielt Geld (22 Prozent) bei den Jobwechslern aktuell weniger eine Rolle als eine bessere Work-Life-Balance (25 Prozent) oder flexiblere Arbeitszeiten (25 Prozent). Allen voran steht aber der Wunsch nach mehr Sicherheit im neuen Job (26 Prozent).

"Der Arbeitsmarkt wandelt sich vom Anbieter- zum Nachfragemarkt", so Sandra Bascha, verantwortlich für die österreichweite Kommunikation von XING. Daher sei es trotz Corona in vielen Branchen so einfach wie noch nie, einen neuen Job zu finden. Bemerkenswert sei dabei, dass knapp jeder vierte Stellenwechsler gekündigt hat, ohne eine neue Position in Aussicht zu haben.

Laut der Studie gaben 51 Prozent der befragten Wechsler an, von Corona bei ihrer Entscheidung beeinflusst worden zu sein. "Immer mehr Beschäftigte hinterfragen während der Pandemie ihre Arbeitssituation und prüfen sehr genau, ob ihr Arbeitgeber kulturell noch zu ihnen passt", erklärte Bascha. (APA)


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