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Emeritierter Feldkircher Bischof Fischer an Corona gestorben

Elmar Fischer starb Mittwochfrüh im Landeskrankenhaus Feldkirch. Er wurde auf der Intensivstation wegen einer schweren Covid-Erkrankung behandelt.

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Elmar Fischer verstarb am Mittwochmorgen mit 85 Jahren.
© DIETMAR STIPLOVSEK

Feldkirch – Der emeritierte Feldkircher Bischof Elmar Fischer ist tot. Er starb Mittwochfrüh im dortigen Landeskrankenhaus, wo er wegen einer schweren Covid-Erkrankung auf der Intensivstation behandelt wurde, wie die Diözese laut Kathpress mitteilte. Fischer war von 2005 bis 2011 der dritte Diözesanbischof der erst 1968 errichteten Diözese Feldkirch. Er lebte zuletzt zurückgezogen in einer geistlichen Gemeinschaft im Bregenzerwald und stand im 86. Lebensjahr. Am Dienstag hieß es, Fischer sei nicht geimpft.

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Fischer wurde am 6. Oktober 1936 in Feldkirch-Tisis geboren und wuchs dort auf. Am 29. Juni 1961 wurde er zum Priester geweiht. Nach mehreren beruflichen Stationen wurde Fischer 1989 vom damaligen Feldkircher Diözesanbischof Küng zum Generalvikar ernannt. 2005 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Feldkircher Diözesanbischof. Die Bischofsweihe erfolgte am 3. Juli 2005.

Mit manchen Aussagen sorgte der Bischof auch für Aufsehen und kontroversielle Diskussion. So etwa im Jahr 2009, als Fischer Homosexualität für "heilbar" erklärte und sich tags darauf dafür entschuldigte. 2010 war Fischer auch mit Gewaltvorwürfen aus den 1960er und 1970er-Jahren konfrontiert. Nach einer Überprüfung entschuldigte er sich in persönlichen Briefen bei vier Männern, die ihn beschuldigt hatten. (APA)

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