Entgeltliche Einschaltung

Tirol richtet Impf- und Beratungsangebot für Frauen ein

Für Schwangere und stillende Mütter werden jeden Donnerstag eigene Impf- und Beratungstermine von FachärztInnen für Gynäkologie und Geburtshilfe im Impfzentrum Innsbruck angeboten.

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(Symbolfoto)
© Mascha Brichta

Innsbruck – Im Impfzentrum Innsbruck können sich Schwangere, stillende Mütter sowie Frauen mit Kinderwunsch ab sofort jeden Donnerstag zwischen 16.00 und 18.00 Uhr beraten und impfen lassen. Das Angebot richte sich an jene, die eine vertiefende Fachberatung wünschen, hieß es in einer Aussendung des Landes am Mittwoch. Gesundheitslandesrätin Annette Leja (ÖVP) erinnerte einmal mehr daran, dass die Impfung das Risiko einer schweren Corona-Erkrankung deutlich reduziert.

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Deshalb sollten sich nicht nur Schwangere - die aufgrund einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine intensivmedizinische Behandlung und der Gefahr einer Frühgeburt zur Risikogruppe zählen - sondern jeder und jede impfen lassen. "Immerhin waren im Jahr 2021 rund eine von 20 positiv getesteten Personen in Tirol im Krankenhaus sowie eine von 100 positiv getesteten Personen auf der Intensivstation", führte Leja aus.

Beratungen sollen die Impfquote erhöhen. Neben dem Angebot für Frauen biete der Österreichische Integrationsfonds an einzelnen Tagen in der Innsbrucker Lieberstraße Beratungen auf Arabisch, Russisch oder Türkisch an. Die jeweiligen Termine finden sich unter www.tirol.gv.at/tirolimpft-standorte.

Bislang erhielten 11.400 Kinder eine erste Teilimpfung

Das Land verwies einmal mehr auf zahlreiche Möglichkeiten, sich impfen zu lassen. So seien bis Ende Jänner noch 40.000 über www.tirolimpft.at buchbare Impftermine frei, für Kinder waren es mit Stand Mittwoch noch 2200.

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Mit Stand Mittwoch erhielten bereits rund 11.400 Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren zumindest eine erste Teilimpfung gegen das Coronavirus. Bei Jugendlichen zwischen zwölf und 18 Jahren waren es rund 32.600 Personen, welche bereits beide Impfungen erhalten haben. "Die Impfung bei Kindern und Jugendlichen ist sicher und wirksam", betonte Gesundheitsdirektorin Theresa Geley. Auch sie können schwer erkranken. Im Jahr 2020 wurden in Österreich 40 Kinder wegen Corona im Krankenhaus behandelt, was ungefähr einem Prozent aller positiv getesteten Kinder entspricht, informierte das Land.

Durchimpfungsrate bei 70,4 Prozent

Insgesamt wurden in Tirol bis dato rund 1,44 Millionen Impfungen verabreicht, darunter 560.000 Erst- und 529.000 Zweitimpfungen. 348.000 Drittimpfungen wurden verbucht. Die Durchimpfungsrate lag damit im Bundesland aktuell bei 70,4 Prozent. (APA/ TT.com)


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