St. Johanner Sozialdemokraten fordern einen Regiobus
St. Johann i. T. – Im Rahmen ihres Wahlkampfthemas „Endlich Regiobus“ haben die St. Johanner Sozialdemokraten vor Kurzem auf mögliche Alternativen bei einer Kundgebung am Wieshoferparkplatz in St. Johann aufmerksam gemacht.
„Hier könnte eine attraktive Anschlussmöglichkeit für das öffentliche Verkehrsnetz entstehen“, ist sich Bürgermeisterkandidat Peter Wallner sicher.
St. Johann könnte viel Verkehr einsparen, wenn öffentliche Verkehrsmittel attraktiver gestaltet werden würden und auch Geh- und Radwege besser markiert, beschildert und ausgewiesen wären, ist Wallner weiter überzeugt.„Dass eine Verlängerung der Unterführung nichts bringt, wurde dem Gemeinderat von den Verkehrsplanern eindrucksvoll dargestellt. Darum ist es auch sinnlos, dieses Konzept weiterzuverfolgen. Das heißt, dass wir kreative Lösungsansätze brauchen, und einer davon ist ein ausgeklügeltes Öffinetz, wovon zum einen alle im gesamten Gemeindegebiet profitieren und das zum anderen so gestaltet ist, dass man mühelos auf das eigene Auto verzichten kann“, erklärt Wallner die Pläne.
Bereits im Jahre 2011 wurde von Wallner und Christl Bernhofer in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Verkehrsverbund ein Konzept für eine regelmäßige und schnelle Öffi-Verbindung in St. Johann ausgearbeitet. Nun sei es endlich an der Zeit, dieses Thema auch in Angriff zu nehmen, sind sich die St. Johanner Sozialdemokraten einig.
Für die Region St. Johann, Oberndorf und Kirchdorf wurde zwar 2020 die Entwicklung eines regionalen Bussystems mit Hilfe der Regio-Tech GmbH, des TVB und des Ortsmarketings geplant, für die Sozialdemokraten geht das aber viel zu langsam. „Wir hätten einen Regiobus eigentlich schon gestern gebraucht“, sagt Gemeinderätin Petra Sojer.