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EU-Beschluss: Osttirol bleibt bis 2027 nationales Fördergebiet

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Seine besondere inneralpine Lage lässt die EU Osttirol weiterhin als nationales Regionalfördergebiet anerkennen (im Bild Oberlienz).
© Blassnig

Lienz – Seit dem EU-Beitritt Österreichs im Jahr 1995 hält Osttirol den Status eines „nationalen Regionalfördergebietes“. Dadurch wurden für Betriebsansiedelungen und Betriebserweiterungen attraktive Fördermöglichkeiten geschaffen. Mit gestrigem Beschluss der Europäischen Kommission wird Osttirol weiterhin und zumindest bis zum Jahr 2027 als „nationales Regionalfördergebiet“ ausgewiesen und bleibt auch das einzige in Tirol. Es werden also weiterhin höhere EU-, Bundes- sowie Landesförderungen ausgeschüttet als im übrigen Bundesgebiet.

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Für Kleinunternehmen können – statt maximal 20 – bis zu 30 Prozent Förderung gewährt werden, für mittlere Unternehmen ist eine Verdoppelung der Förderung von zehn auf 20 Prozent möglich. Vom Sonderstatus Osttirols profitiere nicht nur der gesamte Wirtschaftsstandort, sondern durch den nachhaltigen Erhalt und den Ausbau von Arbeitsplätzen vor allem die gesamte Bevölkerung, teilte das Land gestern in einer Aussendung mit.

Experte Martin Traxl von der Abteilung Landesentwicklung argumentiert: „Die Problemlage der Region erschließt sich insbesondere aus dem Zusammenwirken verschiedener Faktoren wie beispielsweise die periphere alpine Lage, die mittelfristige Reduktion des Arbeitskräftepotenzials sowie die starke Betroffenheit von globalen Entwicklungen wie Klima oder Digitalisierung.“ (TT)

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