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Südtirols Landeshauptmann Kompatscher verurteilt Drohbrief

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Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher.
© APA/Groder

Nein, eine direkte Morddrohung gegenüber Südtirols Landeshauptmann sei es nicht gewesen, dementierte gestern eine Sprecherin von Arno Kompatscher anderslautende Meldungen. Ungeachtet dessen seien aber alle nötigen Schritte eingeleitet worden. Am Mittwoch war im Landhaus in Bozen ein Brief, adressiert an die Provinz Bozen, eingelangt, welcher eine Schusspatrone enthalten habe, bestätigt die Sprecherin auf TT-Anfrage. Als Absender werden militante Impfgegner vermutet. Kompatscher verurteilte den Drohbrief in einer ersten Reaktion als „völlig inakzeptabel“: „Das Handeln der Regierung wird dadurch nicht beeinflusst. Die Landesregierung wird ihre Entscheidungen weiterhin am öffentlichen Interesse und am Schutz der Gesundheit orientieren.“ Die Polizei sei eingeschaltet und Anzeige erstattet worden. Erst im Dezember hatten, wie berichtet, LH Günther Platter und LHStv. Josef Geisler (beide VP) anonyme Morddrohungen erhalten.

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In Heimquarantäne befindet sich seit gestern Soziallandesrätin Gabriele Fischer (Grüne), wie sie selbst per Aussendung bestätigte. Fischer war in Folge einer routinemäßigen PCR-Untersuchung positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mögliche Kontaktpersonen wurden informiert. Fischer zeigte bis gestern keine Symptome und ist dreimal geimpft. Letzteres empfiehlt die Landesrätin allen. Sie selbst führt ihre Amtsgeschäfte von zuhause aus fort: „Die anstehenden Termine können weitgehend digital stattfinden.“

Mit Unterleutasch, Arnkopf und Großer Arnspitze vergrößert sich der Naturpark Karwendel um 11,5 km².
© Gemeinde Leutasch

Die schwarz-grüne Landesregierung hat am Dienstag in ihrer Sitzung die Erhaltungsziele für die als Natura-2000-Gebiete ausgewiesenen „Bergmähwiesen Obernberg am Brenner“ sowie „Padeilemähder“ in Trins beschlossen. „Mit den verordneten Erhaltungszielen stellen wir sicher, dass auf den insgesamt 164 Hektar der Erhaltungszustand der dort wild lebenden Pflanzenarten bewahrt oder, wenn notwendig, auch wiederhergestellt wird“, bekräftigte die zuständige LHStv. Ingrid Felipe (Grüne). Zudem wurde per Verordnung der Naturpark Karwendel um das bestehende Naturschutzgebiet Arnspitze in Leutasch erweitert. (mami, TT)


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