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Auftakt 2022: Damen im Derby um Play-off-Platz

Der Tischtennis-Schlager zwischen Kufstein und Kirchbichl verspricht noch mehr Brisanz. Die TI-Männer servieren gleich doppelt.

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Kirchbichls Liu Yuan.
© Promberger

Von Sabine Hochschwarzer-Dampf

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Innsbruck – Das neue Jahr beginnt für Tirols Tischtennisspielerinnen gleich mit einem Kracher: Der TTC Raiba Kirchbichl trifft am Samstag (VS Kirchbichl, 16 Uhr) auf die SU Sparkasse Kufstein. Das Derby wäre an sich schon ein Prestige-Duell, selbst wenn man „in aller Freundschaft verbunden“ ist, wie beide Clubs beschreiben. Und doch geht es für Gastgeber Kirchbichl um mehr: Nur mit einem Sieg bleiben Teamspielerin Liu Yuan und Co. im engeren Rennen um die vier Play-off-Plätze. Die Konkurrenz aus Kufstein um Maria Paulina Vega liegt auf dem vierten Tabellenrang bereits vier Zähler voraus und hatte auch das erste Derby im Herbst mit 4:1 eingefahren.

„Unser Ziel ist, zu gewinnen und irgendwann die Revanche zu schaffen“, sagt Kirchbichl-Trainer Gunnar Wallner. Mit Liu Yuan habe man ein Zugpferd für den Nachwuchs gewonnen, das immer für Siege gut sei: „Liu musste bislang erst ein Spiel abgeben und die Jungen können viel von ihr lernen.“

Für das Play-off rechnet sich Wallner allerdings weniger Chancen aus, dazu habe man im Herbst Punkte liegen gelassen: „Die Top vier zu erreichen wäre verwegen, aber wer weiß in der aktuellen Situation schon, was morgen los ist und wer spielen kann.“

Die Routiniers der TI-Herren: Sektionsleiter Hüseyin Karaagac, Christoph Maier, Krisztian Gardos und Stefan Leitgeb.
© TI Sparkasse

Für die SU Kufstein ist trotz aller Covid-bedingten Unsicherheiten zumindest eines sicher, wie Sektionsleiter Hermann Moser sagt: „Gegen Kirchbichl ist es immer schwer. Liu Yuan zählt zu den Besten Österreichs, aber wir werden tatkräftig dagegenhalten.“ Man könne vollzählig antreten, einzig Daniela Fonesco fehle vorerst.

Schenken will man den „Freunden“ aus Kirchbichl – im Nachwuchs kooperiert man mitunter – aber nichts. „Natürlich nicht, das wäre umgekehrt genauso. Wer gewinnt, gewinnt verdient“, stellt Moser klar. Dass beide Tiroler Clubs das Play-off erreichen, sei schwierig, dazu hätte Konkurrent Bodensdorf ein zu starkes Team, „aber im Moment muss man ohnehin von Tag zu Tag schauen“.

Die letzten Tage, seit dem letzten Spiel fast ein Monat, würden die TI-Herren indes gern einfrieren. Eingerahmt hat man sich die Tabellenpositionen jedenfalls. Sowohl im unteren Play-off der ersten als auch in der zweiten Bundesliga ist die TI jeweils Erster. „Das ist der Hammer. Das hatten wir noch nie“, sagt Sektionsleiter Hüseyin Karaagac. Mit nur einer Niederlage darf das erste Team um die Routiniers Stefan Leitgeb und Christoph Maier mit dem oberen Play-off rechnen – und auch mit Punkten zu Hause gegen SK Wien (Sa., 15 Uhr) und Feldkirchen (So., 15 Uhr). TI 2, angeführt von Krisztian Gardos, hofft indes auf den Aufstieg in die erste Liga. Karaagac: „Es ist das Ergebnis harter Arbeit und der Unterstützung von vielen.“


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