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Mindestens 17 Menschen bei gewaltiger Explosion in Ghana getötet

Ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen kollidierte mit einem Motorrad, über 50 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Sprengstoff sollte bei Arbeiten in einer Goldmine zum Einsatz kommen.

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Die Explosion hat mehrere Gebäude zerstört.
© ERIC YAW ADJEI

Apiate – Bei der Explosion eines mit Sprengstoff beladenen Lkws im Westen Ghanas sind am Donnerstag mindestens 17 Menschen getötet worden. Wie das Informationsministerium weiter mitteilte, wurden 59 Menschen verletzt – einige davon seien in "kritischem Zustand". Polizeiangaben zufolge war der Lkw einer Bergbau-Firma in Apiate, etwa 300 Kilometer westlich der Hauptstadt Accra, mit einem Motorrad kollidiert, was zu der gewaltigen Detonation führte. Der Sprengstoff sollte bei Arbeiten in einer Goldmine zum Einsatz kommen.

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Wie die örtliche Polizei weiter mitteilte, waren die Verletzten in verschiedene Krankenhäuser der Region gebracht worden. Sie forderte die umliegenden Dörfer auf, Schulen und Kirchen zu öffnen, um Opfer aufzunehmen. Der Arzt Joseph Darko, der im Krankenhaus von Apiate arbeitet, erklärte gegenüber AFP, dass fünf der Opfer dorthin gebracht worden seien. Darunter war ein "fünfjähriges Kind, das sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befindet".

Präsident Nana Akufo-Addo beklagte auf Twitter "den Verlust von Menschenleben und die Zerstörung von Eigentum". Der Staatschef des westafrikanischen Landes fügte hinzu: "Es ist ein wirklich trauriger, unglücklicher und tragischer Vorfall". Der stellvertretende Generaldirektor der Nationalen Katastrophenschutzorganisation, Seji Saji Amedonu, sagte, dass rund 500 Gebäude durch die Detonation zerstört worden seien.

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