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Tiroler Verein findet das Glück in den Kleidern der Vergangenheit

Wenn sich die Mitglieder vom Verein „Securi et gladio“ treffen, dann dreht sich die Zeit zurück. Die Fans des „Reenactment“ tragen historische Gewänder und werden Musketiere, Wikinger oder Ritter. Ein romantischer Blick Richtung Mittelalter und Renaissance.

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Stolze Musketiere: Martin Fischer (l.) und Michael Haider tragen Gewänder im Renaissance-Stil.
© Rudy de Moor

Von Andrea Wieser

Ich schlüpfe in ein anderes Leben, wenn ich das Gewand anziehe“, sagt Martin Fischer (55) und verbeugt sich galant. Er ist ein Musketier aus der Zeit der Renaissance. Zumindest ist er das manchmal. Im echten Leben trägt der gelernte Tischler aus Wattens eher keinen Hut mit Federn. Aber sein Hobby lässt ihn wegtauchen in ein Paralleluniversum. Die Rede ist von „Reenactment“. Der Begriff bezeichnet die Rekonstruktion eines historischen Ereignisses. Fischer ist Mitglied bei „Securi et gladio“, zu Deutsch „Schwert und Axt“, einem Verein aus Volders mit derzeit 21 Mitgliedern, die sich dem neunten bis 16. Jahrhundert verschrieben haben.


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