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Gams statt Elch: Die ÖSV-Stars sind heiß auf Revanche auf der Streif

Zweimal Streif mit einem Tag Pause ist für alle eine neue Erfahrung – Matthias Mayer und Co. sind für Abfahrt zwei (13.30 Uhr, TT.com-Live-Ticker) gerüstet.

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Matthias Mayer hatte schon in der ersten Abfahrt am Freitag die richtige Linie gefunden, nun will der Kärntner heute noch einen drauflegen.
© gepa/Steiner

Von Roman Stelzl

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Kitzbühel – Ob es nun die Startnummer, der Hausberg oder die etwas verkürzte „Streif light“ war: Eine Kitz-Abfahrt ohne Podestplatz ist für Österreich nicht zufriedenstellend. Die Gastgeber feierten in den 82 Auflagen des Hahnenkammrennens in allen Disziplinen insgesamt 115 Siege, nirgendwo sonst ist der Fokus gerade auf den Abfahrer so groß wie auf der Streif.

Und weil Rang vier durch Matthias Mayer in Abfahrt eins zu wenig ist, blasen die ÖSV-Speed-Asse heute (13.30 Uhr, ORF 1) zur Jagd auf den „Elch“ (Freitag-Sieger Aleksander Aamodt Kilde/NOR) und die „Gams“, die Siegertrophäe, die in goldener Ausführung mit 100.000 Euro Preisgeld dotiert ist. „Ich will es noch einmal gleich machen, von der Seidlalm runter hatte ich eine Top-Fahrt“, meinte der Kärntner Mayer, der nicht mit starker Fahrt, sondern vielmehr mit der Startnummer haderte, wurde die Piste doch spürbar schneller. Weil die Verhältnisse heute nach dem nächtlichen Schneefall ähnlich zu werden drohen, griffen die Top-Fahrer, die wählen können, zu höheren Nummern (siehe Factbox unten).

In der ersten Abfahrt biss Vincent Kriechmayr auf Granit, heute ist Revanche angesagt.
© gepa/Bachun

Weit mehr als der Doppel-Olympiasieger hat Doppel-Weltmeister Vincent Kriechmayr noch etwas gutzumachen. Rang 13 liest sich in Sphären des Wengen-Siegers wie eine Schmach. „Der Mittelteil war gut, der Rest war bescheiden“, analysierte der Oberösterreicher. Viel erwarten darf man sich von Daniel Hemetsberger (10.), der im Hinblick auf Olympia gerade im Falle eines drohenden Startplatzes weniger auf den Peking-Zug aufspringen will. Konkurrenten in der Olympia-Generalprobe sind vor allem Otmar Striedinger und Daniel Danklmaier.

Auf gewisse Art betreten alle aktiven Fahrer heute Neuland: Denn zweimal Streif-Abfahrt mit einem Tag Pause machte noch keiner mit. „Wir müssen die Spannung wieder aufbauen“, sagt ÖSV-Trainer Sepp Brunner. Und die dann in Erfolg umsetzen.

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Startnummern für die zweite Abfahrt auf der Streif:

1 Daniel Hemetsberger (AUT)

2 Martin Cater (SLO)

3 Niels Hintermann (SUI)

4 Andreas Sander (GER)

5 Johan Clarey (FRA)

6 Bryce Bennett (USA)

7 Marco Odermatt (SUI)

8 Max Franz (AUT)

9 Beat Feuz (SUI)

10 Travis Ganong (USA)

11 Aleksander A. Kilde (NOR)

12 Romed Baumann (GER)

13 Matthias Mayer (AUT)

14 Dominik Schwaiger (GER)

15 Dominik Paris (ITA)

17 Vincent Kriechmayr (AUT)

19 Otmar Striedinger (AUT)

23 Blaise Giezendanner (FRA)

27 Daniel Danklmaier (AUT)

41 Christian Walder (AUT)

48 Stefan Babinsky (AUT)


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