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Feuz fuhr beflügelt von der Baby-Euphorie den dritten Streif-Sieg ein

Genau vor einer Woche hatte er mit der Geburt von Töchterchen Luisa "das schönste Ereignis, das es gibt" zum zweiten Mal erlebt. Am Sonntag gewann der Wahl-Tiroler zum dritten Mal die Kitzbühel-Abfahrt.

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Die Gamsjäger vom Sonntag: Odermatt, Feuz und Hemetsberger.
© GEPA pictures/ Wolfgang Grebien

Kitzbühel – Ein ganzes Jahr ohne Weltcup-Sieg wollte sich Beat Feuz dann doch nicht zumuten. Einen Tag bevor sich sein bisher letzter Coup jährte, ließ der Schweizer "Kugelblitz" seinen dritten Erfolg auf der legendären Hahnenkamm-Abfahrt folgen. "Wenn man am Sonntag mit einem Sieg heimreisen kann, dann gibt es sicher Schlechteres", sagte ein von Baby-Euphorie befeuerter Feuz.

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📽️ Video | Hemetsbergers Podest-Premiere in Kitz:

Genau vor einer Woche hatte er mit der Geburt von Töchterchen Luisa "das schönste Ereignis, das es gibt" zum zweiten Mal erlebt. "So etwas beflügelt einen. Ich habe versucht, die Flügel auf die Streif mitzunehmen. Am Freitag hat es nicht ganz geglückt", verwies der nun 16-fache Weltcupsieger auf Platz acht im ersten Hahnenkamm-Rennen 2022, "aber heute dafür doppelt."

🏆 Rekordsieger in Kitzbühel, Abfahrt

  • 5 🏆: Didier Cuche (SUI) - 1998, 2008, 2010, 2011, 2012
  • 4 🏆: Franz Klammer (AUT) - 1975, 1976, 1977, 1984
  • 3 🏆: Beat Feuz (SUI) - 2021, 2021, 2022; Dominik Paris (ITA) - 2013, 2017, 2019; Karl Schranz (AUT) - 1969, 1972, 1972; Pirmin Zurbriggen (SUI) - 1985, 1987, 1985; Franz Heinzer (SUI) - 1991, 1992, 1992; Luc Alphand (FRA) - 1995, 1995, 1997

Die großen Lebensereignisse abseits der Piste würden ihn aktuell natürlich beschäftigen. Aber: "Ich habe da einen guten Mix: Sobald ich unten bin, wenn ich zuhause bin, gibt es nichts Wichtigeres als die Familie", sagte Feuz, dessen Lebensgefährtin die ehemalige österreichische Rennläuferin Katrin Triendl ist. "Aber wenn man am Start steht, die letzten fünf bis zehn Minuten, da muss man sich aufs Skifahren konzentrieren, sonst wird das gefährlich. Die Streif runter natürlich doppelt."

Dass sich in seinen Fahrten zuletzt auch ein paar Fehler eingeschlichen hatten, räumte Feuz ohne Umschweife ein. "Heute war die Fahrt solide. Es war kein großer Fehler dabei, aber trotzdem weiß man nie so genau, ob der Speed auch da ist." Auch so kann man offenbar Kitzbühel-Sieger werden.

📸 Feuz teilte sein Babyglück auf Instagram:


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