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Lkw-Blockabfertigung: Bayern und Tirol im Clinch

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Die Blockabfertigung sorgt für Kontroversen.
© Rachlé

Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) hat im Streit um die Blockabfertigung von Lastwagen in Tirol Vorwürfe aus Österreich zurückgewiesen. Bayern beteilige sich aktiv und konstruktiv an der Abarbeitung des 2019 beschlossenen Zehn-Punkte-Plans zur Verkehrsreduzierung. „Darüber hinaus macht sich Bayern für zahlreiche Entlastungsmaßnahmen gegen den Transitverkehr und zur Verlagerung auf die Schiene stark“, heißt es in einer Mitteilung Schreyers. „Wir tun alles dafür, um die Straße zu entlasten und so zu einem funktionierenden Güterverkehr beizutragen. Deshalb ist für mich der Vorwurf der Untätigkeit aus Tirol völlig unhaltbar“, betonte Schreyer.Tirols LH Günther Platter hatte in der Passauer Neuen Presse Bayern und Deutschland mangelnde Kooperation vorgeworfen. Platter hatte damit auf die Androhung einer Klage der bayerischen CSU-Landtagsfraktion vor der EU-Gerichtsbarkeit reagiert. Bayern hält die Blockabfertigung, bei der pro Stunde 300 Lastwagen durchgelassen und somit lange Staus in Bayern provoziert werden, nicht für rechtmäßig.

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Was die Pandemie Tirol gekostet hat, will NEOS-Klubobmann Dominik Oberhofer wissen. „Die Landesregierung verliert komplett den Überblick, oppositionelle Kontrolle wird verunmöglicht.“ Als einen Kostentreiber nennt Oberhofer die Teststrategie des Landes. Er fordert mehr Transparenz. (aheu)

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