Entgeltliche Einschaltung

Gesundheitsminister Mückstein kündigt Ausbau der Primärversorgung an

EU-Gelder in der Höhe von 100 Millionen Euro und eine Gesetzesänderung sollen dabei helfen, die Errichtung von Zentren für Allgemeinmedizin voranzutreiben. In den nächsten Jahren soll es in Österreich 90 Primärversorgungseinheiten geben.

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Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne).
© APA/Punz

Wien – Gesundheitsminister Wolfgang Mücksten (Grüne) hat am Dienstag einen Ausbau der Primärversorgung angekündigt. Dazu beitragen sollen 100 Millionen Euro, die Österreich von der EU bekommt, und eine Änderung der gesetzlichen Voraussetzungen zur Gründung von Primärversorgungseinheiten (PVE).

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Ursprünglich war geplant, bis 2021 75 PVE zu errichten, dieses Ziel wurde deutlich verfehlt. Bis jetzt gibt es in ganz Österreich nur 33 PVE, die in Form von Zentren und Netzwerken für Allgemeinmedizin organisiert sind. Beim Besuch eines neuen Zentrums in Wien verkündete Mückstein nun ein neues Ziel: In den nächsten Jahren soll es insgesamt 90 PVE geben.

Mit den 100 Millionen Euro aus dem Europäischen Resilienzfonds können ab 1. Februar Förderungen beantragt werden. "Das wird einen Schub geben", ist Mückstein überzeigt, der vor seiner Zeit als Minister selbst das erste PVE in Wien-Mariahilf betrieben hat. "Wir erhoffen uns damit eine zusätzliche Dynamik bei den Neugründungen und langfristig positive Effekte auf die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung in ganz Österreich."

Gesetzesänderung soll Gründung erleichtern

Zudem soll eine Gesetzesänderung die Gründung von PVE erleichtern, bis zum Sommer sollen die gesetzlichen Grundlagen an die Erfahrungen aus der Praxis angepasst werden. So soll es künftig auch möglich sein, spezialisierte Primärversorgungseinheiten für Kinder und Jugendliche zu betreiben. Für alle PVE soll zudem das Auswahlverfahren vereinfacht werden, damit die Gründung für die Ärztinnen und Ärzte schneller und unbürokratischer erfolgen kann.

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Der Entwurf sieht auch vor, die Aufgabenprofile der unterschiedlichen Gesundheitsberufe, die in den PVE-Teams zusammenarbeiten, zu schärfen und zu erweitern. Damit solle die Patientenversorgung optimiert und der Fokus noch stärker auf Gesundheitsförderung und Prävention gelenkt werden, erläuterte Mückstein. (APA)


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