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Anna, Sophia und Lukas waren beliebteste Babynamen 2021 in Innsbruck

Für 1258 in Innsbruck geborene Kinder mussten im vergangenen Jahr Vornamen ausgesucht werden. Bei den Buben hatte Lukas die Nase vorn – eine Überraschung, da er im Vorjahr nicht unter den Top Zehn war.

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(Symbolfoto)
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Innsbruck – Es ist eine der wichtigsten, weil endgültigen Entscheidungen, die frischgebackene Eltern treffen müssen: Die Namenswahl für ihr Neugeborenes. In Innsbruck betraf das im Jahr 2021 immerhin 1258 Elternpaare, die dabei nicht weniger als 594 verschiedene Babynamen vergaben. Das Referat Statistik und Berichtswesen erhob auch heuer wieder die Hitliste mit den häufigsten Babynamen.

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Die Top-Zehn-Namen

Am beliebtesten bei den Mädchen war − wie bereits im Jahr 2020 – Sophia, die wie Anna 21 Mal genannt wurde. Ebenfalls am Stockerl ist Helena mit 19 Nennungen, knapp gefolgt von Marie und Vorjahressiegerin Emilia. Mit Leni, Emma, Sara, Nora und Amalia finden sich auf den Plätzen weitere Namen aus der "Generation Großmutter".

Bei den Buben hatte Lukas mit 16 Nennungen die Nase vorn – eine Überraschung, da er im Vorjahr nicht unter den Top Zehn war. Knapp dahinter folgten auf Platz zwei − ex aequo − Elias und Vorjahressieger Luis. Auf Platz drei neu unter den Top-Namen ist Mohamed. Mit Felix, Jakob, Leo, Maximilian, Emil und Jonas komplettieren weitere traditionelle Namen die Hitliste.

Wenn unklar ist, ob ein Name vergeben werden kann, wird im internationalen Namensbuch nachgeschaut, klärt Markus Tilly vom Standesamt auf.
© IKM/W. Giuliani

Insgesamt wurden im Jahr 2021 für 682 männliche Babys 307 verschiedene Namen bzw. für 576 Mädchen 287 unterschiedliche Namen vergeben. "Die steigende Namensvielfalt ist ein Trend, den wir seit Jahren beobachten. Das hängt mit der gesellschaftlichen Diversität, aber auch mit dem Trend zur Individualisierung der Gesellschaft zusammen", erklärt der zuständige Referent Markus Tilly vom Standesamt.

Neben traditionellen Namen sind auch Namensexoten oder an Stars angelehnte Namen wie Tilda oder Liam gebräuchlich. "Möglich ist viel. Die Grenze ist das Kindeswohl, beispielsweise darf ein Name nicht dazu führen, dass ein Kind verspottet oder benachteiligt werden könnte", präzisiert Tilly. Im Zweifel zieht das Standesamt SpezialistInnen vom Institut für Sprachwissenschaft zu Rate. (TT.com)


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