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Corona verhindert vorerst die Reise von drei ÖOC-Athletinnen nach Peking

Bei der frisch von Covid-19 genesenen Beierl waren die Ct-Werte zuletzt noch zu schwankend, bei Stadlober und Gallhuber müssen die letzten Testergebnisse noch im Detail evaluiert werden.

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Teresa Stadlober muss auf ihren Abflug nach China warten.
© GEPA pictures/ Michael Meindl

Peking/Wien - Langläuferin Teresa Stadlober, Alpinskiläuferin Katharina Gallhuber und Bobpilotin Katrin Beierl werden die Reise zu den Olympischen Spielen in Peking am (heutigen) Freitag nicht wie geplant im Charterflug des Österreichischen Olympischen Komitees antreten. Bei der frisch von Covid-19 genesenen Beierl waren die Ct-Werte zuletzt noch zu schwankend, bei Stadlober und Gallhuber müssen die letzten Testergebnisse noch im Detail evaluiert werden, teilte das ÖOC mit.

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In den vergangenen Tagen war die Befürchtung unter den 106 für Olympia nominierten Athletinnen und Athleten groß, sich im letzten Moment und so kurz vor der Abreise noch mit Corona anzustecken. Das ÖOC testete vor dem großen Charterflug mit knapp 150 Delegationsmitgliedern nochmals alle durch. Aus "medizinischen Gründen", wie das ÖOC mitteilte, sind drei Sportlerinnen nun nicht mit dabei. "Vorsicht ist oberste Prämisse, gerade bei einem Charterflug, wo wir 46 Aktive und knapp 100 Betreuerinnen und Betreuer mit an Bord haben", wird ÖOC-Chef-de-Mission Christoph Sieber in der Aussendung zitiert.

"Wollen ihnen Quarantäne-Erfahrung in China ersparen"

"Wir prüfen jeden einzelnen Fall sehr genau und treffen dann in Absprache mit den betroffenen Athletinnen möglichst individuell angepasste Entscheidungen. Katrin Beierl ist frisch genesen, ihre CT-Werte der letzten Tage waren aber noch zu schwankend, um sie ruhigen Gewissens nach China reisen zu lassen. Das Risiko, dass sie in Quarantäne müsste, wäre aktuell noch zu groß. Diese Erfahrung möchten wir ihr gerne ersparen", sagte ÖOC-Chefarzt Bernhard Unterkofler. Bei Stadlober und Gallhuber müsse man die letzten Testergebnisse noch im Detail evaluieren, um endgültig Klarheit zu haben.

Erst dann kann eine Entscheidung getroffen werden, wann das Trio nachfliegen kann. "Wir haben schon bei den Sommerspielen in Tokio im Vorfeld sehr strenge Kontrollen und Richtlinien angewendet. Auch da mussten Flüge von Athletinnen und Athleten verschoben werden. Aber diese Vorsicht wurde im Nachhinein belohnt. In Japan hatten wir fünf Wochen lang keinen einzigen Corona-Fall", erklärte ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel.

Eng werden könnte es für Stadlober mit dem Einsatz für den ersten Bewerb, der am 5. Februar mit dem Skiathlon auf dem Programm steht. Der Slalom von Gallhuber findet am 9. Februar statt, Beierl hat ihren ersten Auftritt im Monobob-Rennen am 13. (APA)


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