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Auch ein „ewiger Hai“ erlebt noch Neues: HCI muss zwei Mal in Graz ran

Co-Trainer Flo Pedevilla verlängerte seinen Vertrag – und blickt durchaus mit Vorfreude auf das spezielle Auswärts-Doppel in Graz.

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Auch heute will Haie-Verteidiger Joel Messner dem Grazer Simon Hjalmarsson den Puck stibitzen. Der HCI trifft binnen 24 Stunden gleich zweimal auf die Steirer.
© gepa

Von Tobias Waidhofer

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Innsbruck – Selbst in einer langen Eishockey-Karriere gibt es noch Überraschungen. „Das hab’ selbst ich noch nicht erlebt“, kommentierte gestern HCI-Co-Trainer Florian Pedevilla die Tatsache, dass die Innsbrucker Haie heute (19.15 Uhr) und morgen (17.30) binnen weniger als 24 Stunden zweimal auf das gleiche Team, nämlich die Graz 99ers, treffen.

Es sind zwei Duelle mit einem direkten Play-off-Konkurrenten. Die Teams auf den Rängen eins bis sechs qualifizieren sich bekanntlich direkt für das Viertelfinale. Die Mannschaften auf den Plätzen sieben bis zehn bestreiten im Modus „Best of three“ die Pre-Playoffs um die restlichen zwei Tickets.

Und schon der kurze Blick auf die durch die unterschiedliche Anzahl der Spiele schwer einzuordnende Tabelle zeigt: Nichts ist fix, aber vieles scheint möglich. „Für uns ist jedes unserer restlichen zwölf Spiele ein Sechs-Punkte-Match. Wir können es in die Top 6 schaffen, aber auch komplett rausfallen“, weiß Pedevilla. Ohne die Zwischenrunde gewinnt das Ende des Grunddurchgangs jedenfalls an Bedeutung.

„The trend is your friend“ („Der Trend ist dein Freund“), sagt man an der Börse. Das gilt aber auch für die Haie, die zuletzt durchwegs starke Auftritte aufs Eis brachten. Beim 2:3 im Pustertal – der einzigen Niederlage in den jüngsten vier Spielen – klebte der Truppe von Mitch O’Keefe auch ein bisschen das Pech auf der Schlägerschaufel.

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Apropos O’Keefe: Nachdem der Kanadier schon vor Monaten seinen Vertrag verlängert hatte, zog sein „partner in crime“ Flo Pedevilla dieser Tage nach. Der ewige Hai spielte mit Unterbrechungen (jeweils eine Saison in Deutschland und den Niederlanden) von 2006 bis 2020 in der Innsbrucker „Ersten“, stieg danach als Co-Trainer ein und unterschrieb nun für weitere zwei Jahre: „Das freut mich sehr.“ Noch größer wäre die Freude freilich nach zwei erfolgreichen Auftritten in der Steiermark ...

Die Vienna Capitals haben indes gegen das von der Liga verhängte 0:5 gegen den VSV Berufung eingelegt.


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