Entgeltliche Einschaltung

Griechische Küstenwache findet verletzten Wal vor Athener Stadtstrand

Ein verletzter Wal liegt im seichten Wasser vor Athens Stadtstrand. Küstenwache und Tierschützer bemühen sich nun, das Tier zu versorgen. Strandende Wale sind in Griechenland sehr selten.

  • Artikel
  • Diskussion
Walschützer der Organisation "Arion" kämpfen mit der Küstenwache um das Leben des Meeressäugers.
© AFP/Gouliamaki

Athen – Im seichtem Gewässer am Athener Stadtstrand hat die Küstenwache einen verletzten Cuvier-Schnabelwal entdeckt. Walschützer der Organisation "Arion" kämpfen nun mit der Küstenwache um das Leben des Meeressäugers. Der Wal habe Verletzungen an Kopf und Körper, sagte Meeresbiologe Drosos Koutsoubas am Freitagmorgen dem Nachrichtensender Skai. Es sei nicht auszuschließen, dass er von einem Bootspropeller getroffen worden sei. "Normalerweise enden diese Fälle nicht gut", sagte der Wissenschaftler.

Entgeltliche Einschaltung

📽️ Video | Dailymotion: Verletzter Wal in Athen gestrandet

Dass ein Wal strandet, ist in Griechenland selten. Erst am Donnerstag hatte die Container- und Kreuzfahrtreederei Mediterranean Shipping Company (MSC) in Genf angekündigt, zum Schutz von Pottwalen ihre Fahrtroute entlang der Westküste Griechenlands zu ändern. Damit sollen Kollisionen mit Schiffen verhindert werden, weil sie für die großen Säugetiere meist tödlich enden. Cuvier-Schnabelwale werden nur selten gesehen, weil sie gern tiefer als 1000 Meter tauchen. (dpa)


Kommentieren


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung