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Spanien und Schweden bestreiten Finale der Handball-EM

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Schwedens Andreas Palicka war bei seinem Turnier-Comeback nach überstandener Corona-Infektion der überragende Mann auf dem Parkett.
© GEPA pictures/ Armin Rauthner

Budapest – Der vierfache Rekordsieger Schweden und Titelverteidiger Spanien spielen am Sonntag (18 Uhr/live ORF Sport +) um Europas Handball-Krone. Die Skandinavier setzten sich am Freitag im Halbfinale in Budapest gegen Frankreich mit 34:33 (17:14) durch. Spanien hielt Weltmeister Dänemark mit 29:25 (13:14) in Schach und darf damit weiter vom Titel-Hattrick träumen.

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Die Dänen erwischten den besseren Start und lagen in der ersten Halbzeit teilweise mit vier Toren vorne – auch weil sich Tormann Niklas Landin zunächst in prächtiger Verfassung präsentierte. Doch mit zunehmender Spielzeit lief sein Gegenüber Gonzalo Perez de Vargas zur Höchstform auf, sodass die Spanier den Abstand bis zur Pause auf ein Tor verkürzen konnten. Zehn Minuten nach dem Wechsel ging der Titelverteidiger, der auch 2018 gewonnen hatte, beim 17:16 erstmals in Führung und gab diese bis zum Schluss nicht mehr ab. Bester Werfer beim Sieger war Aleix Gomez mit elf Toren. Für Dänemark traf Superstar Mikkel Hansen achtmal.

Auch im zweiten Halbfinale schlüpfte ein Tormann in die Hauptrolle. Schwedens Andreas Palicka war bei seinem Turnier-Comeback nach überstandener Corona-Infektion der überragende Mann auf dem Parkett. Der 35-Jährige zeigte nicht nur zahlreiche Glanzparaden, sondern erzielte auch noch drei Tore. Im zweiten Durchgang ließ der Routinier zwar etwas nach, war gerade in der heißen Schlussphase aber wieder hellwach. Im Angriff war Jim Gottfridsson nicht zu stoppen. Mit neun Toren führte der Regisseur die Skandinavier zum Sieg. Für Frankreich war Hugo Descat achtmal erfolgreich.

Zuvor hatte sich Norwegen in einem Handball-Krimi gegen Island Platz fünf gesichert. Die Norweger sind damit wie Dänemark, Frankreich, Spanien und die beiden Ausrichter Polen und Schweden sicher bei der WM im kommenden Jahr dabei. Die weiteren Europa-Startplätze werden in Play-off-Spielen vergeben. Um dorthin zu kommen, muss Österreich, das die EM auf Platz 20 beendet hatte, zuvor noch eine weitere Play-off-Phase absolvieren. Die Paarungen für beide Phasen werden am Samstag (15.30 Uhr/live ORF Sport +) in Budapest ausgelost. (APA)


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