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Innsbrucker Damen-Derby: Angriff auf Meister und Heimvorteil

Heute steigt das bislang hochkarätigste Innsbrucker Volleyball-Duell: TI gegen VCT – Vierter gegen Zweiten. Die Hypo-Herren spielen doppelt.

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TI-volley gegen VC Tirol und umgekehrt: Verena Janka, Martyna Walter und Co. stemmen sich gegen Nadia Brindlinger und die Gelb-Blauen.
© Böhm

Von Sabine Hochschwarzer-Dampf

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Innsbruck – So stark waren die beiden Tiroler Volleyball-Damen-Klubs in der Bundesliga noch nie: Im heutigen Finale des AVL-Grunddurchgangs bestreiten TI-wellwasser-volley und VC Tirol das Spitzenspiel (USI, 14.35 Uhr, live auf ORF Sport +) gegeneinander – als aktuell Vierter bzw. Zweiter.

Dabei könnten die VCTlerinnen sogar noch nach dem Vorrundensieg greifen. Tabellenführer Linz-Steg liegt gerade einmal zwei Punkte voran. „Das wäre nur ein Sahnehäubchen. Das Ergebnis ändert nichts an unserer bislang sensationellen Saison“, sagt VCT-Trainer Facundo Morando. Ließe Titelverteidiger Linz gegen Graz heute also Punkte liegen, würden die einen Innsbruckerinnen sogar als Nummer eins in die Play-offs gehen – vorausgesetzt, sie gewinnen gegen die anderen Innsbruckerinnen das 58. Tiroler Derby. Morando: „Klar wollen wir siegen, aber der Druck liegt bei Linz. An der Ausgangslage für die Play-offs ändert das aber ohnehin weniger, das Heimrecht in einem möglichen entscheidenden dritten Spiel ist uns schon einmal sicher.“

Ein Vorteil, den die TI schon heute ausspielen will. Die USI-Halle gleicht einer Festung, einzig Linz schaffte in der aktuellen Saison einen Sieg am USI – ein knappes 3:2. Und auch in der Derby-Statistik führen die Damen von Trainer Roe Hernandez mit 32:25 (inklusive Cup-Duelle) gegen den VCT. In der aktuellen Saison steht es noch unentschieden: Der VCT gewann 3:1, die TI konterte im Cup ebenso mit 3:1.

Im Gegensatz zu den Gelb-Blauen ist für die TI in Sachen Play-off mehr offen, selbst wenn sie längst fix qualifiziert sind: Das wegen Covid verschobene Klagenfurt-Spiel wird am 6. Februar nachgeholt, einen Tag nach dem Cupfinale, in dem man entweder auf Graz oder Sokol/Post trifft. Vorausgesetzt, die Wienerinnen werden fit. Corona-bedingt müssen sie dieses Wochenende aussetzen, dabei hätte man gleich zwei (Nachtrags-)Partien bestreiten sollen. „Eigentlich sollte die letzte Runde ja zeitgleich gespielt werden. Ich bin gespannt, ob sich alles termingerecht ausgeht, auch dann in den Play-offs. Im Mai dann noch spielen – das will keiner“, sagt TI-Manager Michael Falkner. Dahingehende Entscheidungen des ÖVV stehen noch aus.

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Für die sportliche Entscheidung heute ist jedenfalls alles an- und auch die TV-Kameras sind darauf ausgerichtet. In der zweiten Satzpause werden die TI-Damen als Tiroler U20-Meisterinnen geehrt (3:0 gegen Inzing). 500 Zuschauer (2-G-Nachweis) sind erlaubt.

Gleiches gilt dann auch für das Hypo Tirol Volleyballteam, das im Anschluss in der AVL-Zwischenrunde Sokol/Post (16.50 Uhr/ebenfalls live ORF Sport +) fordert – am Sonntag (15 Uhr) in einem Nachtragsspiel dann gleich noch einmal. Keine leichte Aufgabe für die Hypo-Männer. Wien liegt in der Zwischenrunden-Tabelle um die drei Viertelfinalplätze voraus (28 Punkte) und Weiz scheint mit 21 Zählern durch zu sein, während um das dritte Ticket drei Teams rittern: Klagenfurt (14), Tirol (12) und Hartberg (12). Aufgrund vieler Verschiebungen sind aber noch einige Spiele ausständig.


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