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Gut zu wissen: Was die Einstufung von Atomkraft als „grün“ bedeutet

Die EU-Kommission präsentiert am Mittwoch die endgültige Einstufung von Atomenergie und Gas als Brückentechnologien. Österreich drohte bereits im Vorfeld mit einer Klage. Doch was bedeutet eigentlich Taxonomie? Und welche Auswirkungen hätte die „grüne“ Einstufung? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

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Atomkraft soll zumindest vorübergehend „grün“ werden.
© imago stock&people

Brüssel – Sind Atomkraft und Gas gut für das Klima? Nach Ansicht der EU-Kommission zumindest vorübergehend. Am heutigen Mittwoch präsentiert die Brüsseler Behörde ihren finalen Text zur sogenannten Taxonomie, der Investitionen in Gas und Atomkraft künftig als klimafreundlich einstufen und damit die Klimawende ankurbeln soll. Umweltfaktoren haben nämlich für Firmenbewertungen, Finanzprodukte und Finanzinstrumente stark an Bedeutung gewonnen.

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Es wird erwartet, dass Atomkraft und Gas als „grüne“ Brückentechnologien eingestuft werden. Österreich droht in diesen Fall mit einer Klage gegen die EU-Kommission. Im Folgenden Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Taxonomie.

☢️ Was ist die Taxonomie?

Die sogenannte Taxonomie ist eine Art Klassifizierung für EU-weit einheitliche Kriterien, die bestimmen sollen, welche Finanzprodukte und Investitionen sich als nachhaltig im ökologischen Sinne deklarieren dürfen – das soll dabei helfen, die für die Klimawende benötigten Milliarden zu mobilisieren. Private Investoren sollen ermuntert werden, in die entsprechenden Energieträger zu investieren, aber auch für staatliche Fördergelder spielt die Einordnung eine große Rolle.


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