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Gerichtssplitter: Streit in Familie, Polizisten verletzt

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Tiroler hinterzogen mit Autoimporten Millionenbeträge.
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Eine mehrfache Mutter musste sich gestern am Landesgericht wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt verantworten. Ihr Erstkontakt mit dem Strafgericht rührte aus einem Streit mit dem Vater unter dem Einfluss von 1,7 Promille. Er war so heftig, dass die „Oma“ besorgt die Polizei anrief. Beim Versuch, die Frau zu bändigen, musste letztlich die Festnahme ausgesprochen werden. Dabei stemmte sich die Alkoholisierte sogar gegen den Streifenwagen, ein Polizist wurde am Daumen verletzt. Die Angeklagte zum Beamten: „Entschuldigung, das war nicht ich, sondern der Alkohol!“ Richterin Sabine Krainer bewilligte der Reuigen darauf eine Diversion mit 500 Euro Pauschalbuße. Dazu bekam RA Hermann Rieder für den Beamten aber auch 500 Euro Schmerzensgeld zugesprochen – weitere Forderungen folgen.

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Vor vier Jahren deckte die Finanz ein betrügerisches Steuerkarussell rund um Im- und Export von Gebrauchtwagen auf . 3,3 Mio. Euro Schaden waren entstanden. Vor zwei Wochen ergingen bereits bis zu zwei Jahre teilbedingte Haft und saftige Geldstrafen über vier Angeklagte – die TT berichtete. Gestern nun Prozessende mit der Verurteilung des „kleinsten Rädchens“. 15 Monate bedingte Haft und zur Hälfte bedingte 3200 Euro ergingen über den Strohmann. (fell)


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