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Großes Cupfieber bei Innsbrucks junger Garde

Für Handball Tirol geht die Saison im Cup-Achtelfinale weiter. In Innsbruck erwartet medalp heute (19.30 Uhr) Krems, Schwaz spielt morgen in Feldkirch.

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Furchtlos wie hier im Challenge-League-Derby gegen Schwaz wollen sich Philipp Igbinoba (M.) und die Jungs von medalp Handball Tirol heute gegen Erstligist Krems präsentieren.
© Kristen

Von Alex Gruber

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Innsbruck, Schwaz – In einem internen Testspiel gegen die Erstliga-Garde aus Schwaz wollten die „Jungs“ aus der Challenge League von medalp Handball Tirol kennen lernen, was sie heute in der Sporthalle Hötting West gegen ein österreichisches Spitzenteam wie Krems erwartet. „Mir wäre ein HLA-Nachzügler oder starker Zweitligaverein als Gegner lieber gewesen. Wir werden dennoch alles reinwerfen. Körperlich ist Krems natürlich noch einmal eine andere Hausnummer“, weiß medalp-Cheftrainer Klaus Hagleitner, der im selben Atemzug hinterherschickt: „Das ist die dritte Cuprunde. Wir sind in dieser Saison (12 Liga-Siege, Anm.) noch ungeschlagen und die Jungs haben sich dieses tolle Spiel absolut verdient.“ Genauso wie Tiroler Handball-Fans, die auf den Rängen zahlreich die Daumen drücken.

Im internen Probegalopp gegen die hauseigenen Fohlen ging es auch für Sparkasse Schwaz Handball Tirol wieder darum, den Matchrhythmus und gewisse Automatismen nach der langen EM-Pause wiederzufinden. „Ich versuche schön langsam meine Ideen einzubringen“, gibt mit Gerald Zeiner der interimistische Cheftrainer zu Protokoll. Das morgige Match (20 Uhr) beim HC BW Feldkirch – die Vorarlberger absolvieren ihren Ligaalltag in Deutschland – nimmt Zeiner sicher nicht auf die leichte Schulter: „Die haben mit einigen ehemaligen HLA-Spielern ein gutes Niveau. Wir brauchen keinen Leichtsinn und wollen, wenn möglich, nach 30 bis 40 Minuten für klare Verhältnisse sorgen.“ Das Hauptaugenmerk wird laut Zeiner in den kommenden Wochen auf der Deckung („Die muss stehen“) und dem Umschaltspiel („Damit wir zu mehr ‚leichteren‘ Toren kommen“) liegen.

Wie man von Spiel zu Spiel als (unterschätztes) Kollektiv besser werde, untermauerte für den ÖHB-Teamspieler das Beispiel des überraschenden Europameisters Schweden: „Sie haben sich in der Gruppenphase schwer getan, keiner hat sie auf dem Zettel gehabt. Und dann sind sie im Team erstarkt und in einen Flow gekommen“, hält Zeiner fest.

In Innsbruck muss sich medalp Handball Tirol gegen das Erstliga-Kaliber aus Krems heute mutig von Aktion zu Aktion steigern. „Je länger wir mithalten können, desto besser für uns“, hofft Hagleitner auf möglichst viele Detailerfolge.


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