Landespolitik in Kürze

Weerberg ist für Grüne Signal, Liste Fritz fordert Ende für Test-Tourismus

Sichtlich erleichtert zeigt sich der grüne Tourismussprecher Georg Kaltschmid über das „Aus des Projekts mit 220 Betten auf einer Weerberger Wiese“. Kaltschmid hatte das Vorhaben zuletzt scharf kritisiert und auf die möglichen negativen Konsequenzen hingewiesen: „Solche Projekte klingen oft vielversprechend, die Investoren machen den Gemeinden diese Projekte schmackhaft, neue Arbeitsplätze, neue Gästeschichten und ein paar Euro Kommunalsteuer werden in Aussicht gestellt. In der Realität haben diese dann oft nur negative Auswirkungen auf die Region.“ Generell sieht Kaltschmid ein Umdenken in der Bevölkerung. „In Weerberg oder auch in Gschnitz, wo sich die Bevölkerung gegen die Errichtung eines Campingplatzes ausgesprochen hat, sehen wir immer mehr, dass die Bevölkerung keine touristischen Großprojekte auf der grünen Wiese mehr will.“

Die Möglichkeit zum Gratis-Testen in den Tiroler Teststraßen soll zukünftig nur noch Menschen mit österreichischer E-Card zur Verfügung stehen. Das fordert die Liste Fritz und wird nächste Woche im Landtag entsprechende Anträge dazu einbringen. „Jeder, der bei den Screeningstraßen eine österreichische E-Card vorzeigen kann, bekommt weiterhin einen Gratis-Test, alle anderen müssen selbst bezahlen. Der Test-Tourismus verschlingt Millionen, der Test-Tourismus ist zu beenden“, erklärt Parteichefin Andrea Haselwanter-Schneider. Man bringe nicht nur einen Dringlichkeitsantrag ein, um den Test-Tourismus für Grenzgänger zu stoppen, sondern auch die Gratis-Tests für Urlauber seine zu beenden, ergänzt Klubchef Markus Sint. (pn)

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