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Neue Liste mit Bürgermeisterkandidat in Hart

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Der ehemalige Schulleiter Werner Bösch will alte Strukturen in Hart aufweichen.
© Bösch

Hart i. Z. – Drei Listen mit drei Bürgermeisterkandidaten buhlen in der Zillertalgemeinde Hart um Stimmen. Neu gegründet wurde die Liste „Unabhängige für Hart (UFH)” mit Bürgermeisterkandidat Werner Bösch. „Nach jahrelangem Verwalten alter Strukturen bedarf es in Hart einer Alternative mit frischem politischem Denken”, meint er. Der 67-Jährige ist Gründer der Liste und Schulleiter im Ruhestand. „Mir liegen nachhaltige Veränderungen in unserer schönen Gemeinde sehr am Herzen”, sagt er. Ideen und Meinungen aller Harter würden dabei zählen.

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An der Seite von Werner Bösch kandidieren Julia Rieder, Landwirtin und Lehrerin sowie Rainer Egger (selbständiger Tischler), Christoph Widner (Angestellter im IT-Bereich) und Josef Rieder (techn. Angestellter). Als unterstützende Gemeindebürger konnten weitere sieben Frauen und vier Männer für die Liste UFH gewonnen werden.

Inhaltlich will die UFH-Liste für eine sinnvolle Veränderung sorgen. Es brauche neue Ansätze in der Gemeindepolitik und mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten der Bürger bei wichtigen Entscheidungsfindungen. Mit einer parteiunabhängigen Liste quer durch die Vielfalt der Gesellschaft solle in Zeiten wie diesen der Zusammenhalt im Dorf zwischen Jung und Alt gefördert werden. Ein besonderes Anliegen sei es, verstärkt auch Frauen für eine sach- und lösungsorientierte Politik in der Gemeinde einzubinden.

Für Bürgermeisterkandidat Werner Bösch ist die Gemeinde treibende Kraft bei der Schaffung einer Rundum-Kinderbetreuung, um berufstätige Eltern ganzjährig und ganztägig zu unterstützen. Bösch: „Damit sich möglichst viele Harter Wohneigentum in unserer schönen Gemeinde leisten können, muss Wohnraum von der Gemeinde gefördert werden. Um Hart für eine digitale Zukunft bereit zu machen, sollte ein rascher, flächendeckender Ausbau des Glasfasernetzes in Hart verwirklicht werden.” Zur Schaffung regionaler Arbeitsplätze und zur Steigerung der Finanzkraft der Gemeinde sollten Betriebsansiedelungen gefördert und nicht verhindert werden, meint Bösch. (TT)


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